Curacao Kitesurfen – Nur 60 Kilometer vor der venezuelischen Küste liegt die größte Insel der ABC-Inseln mit dem klangvollen Namen Curacao. Curacao gehört zu den Inseln unter dem Winde und das spiegelt sich vor allem in der guten Windstatistik wieder. Sie liegt nahezu in direkter Nachbarschaft zu anderen hochkarätigen Kitereisen-Zielen wie der Isla Margarita, dem Los Roques Archipel oder Bonaire.

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Curacao – Niederländische Karibikinsel und größte Insel der ABC-Inseln

Die Inseln Aruba, Bonaire und Curacao werden, Überraschung, aufgrund ihrer Anfangsbuchstaben auch ABC-Inseln genannt. Die in der südlichen Karibik gelegene Inselgruppe gehört geografisch zu Südamerika und politisch zu den Niederlanden. Curacao liegt etwa 60 Kilometer vor der Küste Venezuelas und ist mit 444 Quadratkilometern, gefolgt von Bonaire mit 288 und Aruba mit 178 Quadratkilometern, die größte Insel der drei ABC-Inseln. Ihr ebenfalls zugeordnet ist die kleine unbewohnte Schwesterinsel Klein Curacao. Sie misst gerade einmal drei Kilometer in der Länge und einen Kilometer in der Breite.

Handelskade - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Buchstaben - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Curacao selbst zählt rund 160.000 Einwohner und ist ein bunter Mix aus den verschiedensten Kulturen. Lediglich sechs Prozent der Insulaner sind niederländischer Abstammung. Der Großteil der Einwohner sind Nachkommen afrikanischer Sklaven. Ein kleiner Teil Arawak-Ureinwohner und die übrigen Bewohner setzen sich aus asiatischen, südamerikanischen und karibischen Zuwanderern und Gastarbeitern zusammen.

Piscadera Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Chill & Gril Bar - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Alle Bürger Curacaos sind EU-Bürger und besitzen die niederländische Staatsbürgerschaft. Mit 125.000 Einwohnern lebt der Großteil der Bevölkerung in der Haupstadt Willemstad im Südosten der Insel. Je mehr man Willemstad in Richtung Nordwesten verlässt desto ruhiger und dünner besiedelter wird die Insel. Die höchste Erhebung mit 375 Metern ist der Sint-Christoffelberg im Nationalpark Christoffelpark im Nordwesten der Insel.

Klima, Wind und beste Reisezeit zum Kitesurfen auf Curacao

Aufgrund der Lage Curacaos auf dem zwölften nördlichen Breitengrad und damit der Nähe zum Äquator herrschen auf der Insel ganzjährig warme Temperaturen von 28 bis 32 Grad Celsius. Auch nachts sinken die Lufttemperaturen nur geringfügig auf 24 bis 26 Grad. Die Wassertemperaturen sind ebenso tropisch und liegen ganzjährig bei 26 bis 28 Grad. Neopren jeglicher Art wird zum Kitesurfen auf Curacao daher nicht gebraucht. Gekitet wird komfortabel in Boardshorts oder Bikini. Dennoch solltet ihr aufgrund der starken Sonneneinstrahlung an einen Lycra denken.

Empfohlene Monate für Kitereisen: JanuarFebruarMärzAprilMaiJuniJuliAugustSeptemberDezember

Nicht empfohlene Monate für Kitereisen: kein Monat

Grundsätzlich herrscht ein trockenes Klima. Eine wirkliche Regenzeit gibt es auf Curacao nicht. Das ganze Jahr über können allerdings immer mal wieder kurze und heftige Regengüsse fallen. Vermehrt Niederschläge werden in den Monaten Oktober bis Dezember verzeichnet, wenn die Insel die Ausläufer eines Hurrikans abbekommt. Curacao selber liegt außerhalb des Hurrikangürtels und wird dementsprechend nicht von Hurrikans getroffen.

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Die Windstatistik von Curacao verspricht das ganze Jahr über sehr gute Voraussetzungen zum Kitesurfen. Der aus Osten kommende Passatwind liegt nahezu ganzjährig bei über 60% Windwahrscheinlichkeit. Den besten Wind hat man zwischen Februar und August mit 70 bis 86%. Der windsicherste Monat zum Kitesurfen ist der Juni. Den schlechtesten Wind mit etwas über 40% hat man im Oktober und November.

Curacao ist ein gutes Ganzjahresziel zum Kitesurfen. Dennoch empfehlen wir die Monate Oktober bis Dezember aufgrund der vermehrten Niederschläge und des etwas abfallenden Windes nicht unbedingt für einen Kiteurlaub. Die beste Reisezeit zum Kitesurfen und Kitereisen nach Curacao ist demnach von Februar bis August.

Anreise und Kosten der Kitereise

Nach Curacao fliegt man am besten mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM, die ihre Karibikinsel täglich nonstop sowie mehrfach die Woche mit Zwischenstopps ab Amsterdam anfliegt. Mit dem KLM-Cityhopper gibt es von vielen deutschen und europäischen Flughäfen Zubringerflüge nach Amsterdam.

Anreise - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Das Flugticket ab Bremen via Amsterdam mit kurzem Zwischenstopp auf Sint Maarten und nonstop Rückflug kostet knapp 600 Euro. Im Preis inbegriffen sind 23 Kilogramm Freigepäck und 12 Kilo Handgepäck, sowie eine Laptop- oder Handtasche. Die Flugzeit nonstop nach Curacao beträgt 8:40 Stunden und mit dem einstündigen Zwischenstopp auf Sint Maarten 11:40 Stunden.

Kitesurfen auf Curacao

Wer zum Kitesurfen nach Curacao fliegt, dem wird die Spotwahl leicht gemacht. Denn wenn man nicht für über 100 Dollar einen Tagesausflug auf die Insel Klein Curacao mit einem traumhaften Kitebeach machen will, hat man auf Curacao mit Sint Joris Baai nur einen wirklich gut funktionierenden Spot zum Kitesurfen im östlichen Teil der Insel.

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Ansonsten gibt es an der windzugewandten Nordküste Curacaos keinen nutzbaren Zugang zum Meer. Nahezu der gesamte Küstenabschnitt ist von Felsen und Steinen geprägt. Das Meer hat eine starke Strömung und die Wellen sind hoch. Die schönen Strände, etwa 40 Stück an der Zahl, liegen an der Südküste und damit an der windabgewandten Seite der Insel. Sie sind oft sehr klein und in fester Hand von Badegästen, so dass neben der Tatsache, dass der Wind an diesen extrem böig und ablandig kommt, auch gar kein Platz zum Starten und Landen von Kites ist.

Karte der Kitespots

Kitespot Sint Joris Baai

Die Sint Joris Baai ist eine etwa zwei mal zwei Kilometer große Lagune, die aufgrund ihrer Buchten aus der Luft an ein vierblättriges Kleeblatt erinnert. Sie wird durch einen 500 Meter langen und 100 Meter breiten Channel vom offenen und rauen karibischen Meer getrennt und liegt daher etwas versetzt im Landesinneren. Die Entfernung zur historischen Innenstadt Willemstads beträgt 15 Kilometer und sie ist in 20 bis 30 Autofahrminuten zu erreichen.

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Der Kitespot selbst befindet sich auf einer kleinen Landzunge im äußersten Nordwesten der Lagune. Er ist bei der Anfahrt an markanten Punkten mit “Kite Beach Curacao” Schildern ausgeschildert. Am besten folgt ihr parallel der Beschilderung zur Ostrich, also zur Straußenfarm. Wenn ihr diese erreicht habt, dann lasst sie einfach rechts liegen und fahrt geradeaus weiter. An der Farm endet die befestigte Straße und ab dort fahrt ihr über eine staubige unbefestigte Piste, die aber auch mit einem normalen Mietwagen gut befahrbar ist. Folgt der Piste in Richtung Wasser, dieses kann man von dem kleinen Hügel auch schon sehen und fahrt etwa 100 Meter vor der Wasserkante linksseitig durch ein geöffnetes weißes Tor.

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Dort steht nochmal ein Schild mit Kiteschool dran. Parken könnt ihr direkt vor der Start- und Landearea. Der Spot wird durch die beiden lokalen Kiteschulen Nix-Kiteboarding und Awasalu-Kiteboarding geteilt. Die Kiteschulen sind „nur“ mobile Kiteschulen. Ein großes Kitecenter gibt es nicht. Vor Ort befindet sich lediglich ein kleines Holzrondell mit ein paar schattigen Sitzmöglichkeiten, ein Dekowegweiser sowie ein paar Fahnen. Reifen trennen den Parkplatz von der Launching-Area ab, die großzügig mit grünen Kunstrasenmatten ausgelegt ist.

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Der Boden besteht aus trockener, harter und mit vielen kleinen Steinchen versetzter dunkler Erde, auf der man seinen Kite nur ungern aufbauen möchte. Für die Nutzung der spartanischen Infrastruktur werden keine Gebühren oder sonstiges erhoben. Die Kiteschulenbetreiber sind oft vor Ort und empfangen fremde Kiter offen und herzlich.

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Der Einstieg in die Lagune ist übersät mit spitzen steinigen Felsen, die wirklich schmerzen an den Füßen. Entweder man trägt Schuhe oder erträgt die paar scharfkantigen Meter bis ins Wasser. In der Lagune selber hat man größtenteils Abschnitte mit sandigem Boden oder Seegras. An den Uferabschnitten auch auf der anderen Seite gegenüber des Kitespots sind jedoch fast ausschließlich scharfkantige Steine am Übergang zum Land und ab und an schauen auch Steine in Ufernähe aus dem Wasser oder liegen ganz knapp unter der Wasseroberfläche. Haltet also die Augen jederzeit offen.

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Der Wind kommt am Kitespot von Sint Joris Baai immer aus Osten und somit am Einstieg des Kitespots sideshore von links oder wenn man an der Spitze ins Wasser geht komplett onshore. Nach Lee hat man vom Einstieg aus nur 100 Meter bis zum steinigen Ufer. Trotzdem gäbe es hier im nördlichen Bereich noch einen gefahrlosen Ausstieg. Am besten kreuzt man nach Luv in die Lagune rein. Am Kitespot selber ist der Wind etwas schwächer als weiter draußen in der Lagune, weil der Spot hinter einer leichten aber doch relativ weit entfernten Abdeckung liegt, so dass er keinesfalls böig kommt.

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

KMTV-Tipp: Verschafft euch euren eigenen Downwinder indem ihr einmal quer durch die Sint Joris Baai bis an den Channel zum offenen Meer nach Luv kreuzt und dann einen anderthalb Kilometer langen, gefahrlosen Downwinder zurück an den Spot macht. Ein tolles Erlebnis, denn man kitet an einer Insel mit großen Kakteen und an einer aus Treibgut gebauten Piratenfestung, die als Base für die Windsurfer genutzt wird, vorbei. Habt beim Kiten in den verzweigten Buchten der Lagune immer die östliche Windrichtung im Blick und meidet es, direkt hinter höheren Hügeln zu kiten, denn da ist der Wind schnell mal aus.

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Der Spot ist gezeitenunabhängig und somit immer kitebar. Der Stehbereich in Ufernähe ist ziemlich groß. Insbesondere direkt in Richtung Osten ab Einstieg, kann man bis weit in die Lagune stehen. Hier tummeln sich auch gerne die Anfänger. Die Lagune hat überwiegend Glattwasser und das bei mehr als 20 Knoten. Weiter draußen kann es zu leichtem Kabbelwasser kommen. Die Kiteszene auf Curacao ist so gut wie nicht vorhanden, so dass oft nicht mehr als 10 bis 15 Kites auf dem Wasser sind. Gerade nachmittags und abends, wenn die Kiteschulen weg sind, kann man die Lagune auch ganz für sich allein haben.

Kitespot Sint Joris Baai - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Uns hat das Kiten in der Sint Joris Baai aufgrund der trockenen Hügel mit den großen Kakteen rund um die Lagune sowie der Hitze immer irgendwie an die Baja California in Mexiko erinnert. Wer einen typischen karibischen Kitespot mit weißem Sandstrand, saftig grünen Kokospalmen und glasklaren türkisen Wasser hier erwartet, der wird sehr enttäuscht sein. Die Wasserfarbe ist eher grünlich und man kann nur im knietiefen Wasser bis auf den Grund schauen.

KMTV-Tipp: Perfekte spiegelglatte Flachwasserbedingungen habt ihr, wenn ihr einmal durch die Sint Joris Baai bis an das andere Ende zu den Mangroven durchkreuzt. Sie liegen rechtsseitig hinter der kleinen Insel und sind ein absolutes Highlight für Speedfans.

Kitespot Williwood

Auf der Südostseite Curacaos, südlich des Dorfes Sint Willibrordus, welches auch Williwood genannt wird, liegt die Jan Kok Baai. Sie ist bekannt für ihre Flamingos, die in dieser Lagune ihre Brutplätze haben und von einer Aussichtsplattform am nördlichen Rand der Bucht beobachtet werden können. Der Kitespot liegt in der äußersten südwestlichen Ecke der Lagune. Er ist jedoch nicht leicht und nur über unbefestigte Pfade zu erreichen.

Flamingos - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Vor Ort hat man dunklen Lehmboden und böigen Onshorewind. Aufgrund des sensiblen Ökosystems und der dort brütenden Flamingos haben wir auf das Kitesurfen an diesem so schutzbedürftigen Ort verzichtet. Wir empfehlen in der Sint Joris Baai zu kiten.

Kitespot Spanish/Spaanse Water

Nur vier Kilometer Luftlinie von der Sint Joris Baai entfernt liegt die Lagune Spaanse Water oder auch Spanish Water genannt. Sie liegt östlich vom Jan Thiel Strand an der Südküste der Insel und hat annähernd dieselbe Größe wie die Sint Joris Baai, ist aber verschachtelter und der Ostwind kommt böig über das Land. Hier sind mehr die Windsurfer zu Hause. Einen richtigen Kitebeach sucht man vergebens. Eine örtliche Kiteschule führt jedoch Schulungen durch und fährt dafür mit dem Boot vom Windsurf Beach Curacao in einen stehtiefen Bereich in die Lagune.

Kitespot Klein Curacao

Nur mit dem Boot ist die elf Kilometer von Curacao entfernte Insel Klein Curacao in ein bis anderthalb Stunden zu erreichen. Die Überfahrt kann aufgrund der in diesen Gefilden recht rauen Karibik schon etwas holperig werden. Das Kitesurfen ist auf Klein Curacao überall erlaubt. Der Kitespot befindet sich aber an den schönen Stränden der Westseite. Dieser ist Anfängern nur bedingt zu empfehlen, da der Wind hier ablandig weht.

Klein Curacao - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Wer also beim Kitesurfen nicht sicher Höhe fahren kann, sollte lieber verzichten. Aber auch für Fortgeschrittene wäre ein Rescueboot empfehlenswert, so dass man sich am besten einer organisierten Tour der Kiteschulen anschließen sollte, um im Falle eines Falles Hilfe vor Ort zu erhalten. Da die Insel flach, unbebaut und nur wenig Vegetation vorhanden ist, wird der Ostwind nicht gestört und kommt sauber über die Insel. Das sorgt für glatte Speedpisten im Uferbereich des Kitestrandes. Die Ostseite der Insel ist schroff und zum Kiten ungeeignet. Im Süden der Insel trifft man auf kleine Wellen mit denen man wunderbar spielen kann.

Alternativen zum Kitesurfen auf Curacao

Flaute gibt es auf Curacao eher selten. Aber irgendwann gehen auch dem besten Kiter die Kräfte aus und dann bietet die Insel ein nettes Alternativprogramm aus Inselerkundung, Sightseeing oder entspannte Momente an einem der 40 Strände Curacaos an.

Swinging Old Lady Bridge

Die Hauptattraktionen Curacaos sind die “Swinging Old Lady” und die farbenfrohe Handelskade in der Inselhauptstadt Willemstad. Mit der “Swinging Old Lady” ist die seit 1888 in Betrieb befindliche Queen Emma Bridge gemeint. Diese knapp 170 Meter lange und zehn Meter breite Brücke verbindet den Ortsteil Otrabanda mit dem am östlichen Ufer der Sint Annabaai gelegenen Ortsteil Punda.

Königin Emma Brücke - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Die Brücke schwimmt auf 16 Pontonbooten und wird, sobald ein Schiff in den großen Naturhafen Schottegat einfahren will, komplett beiseite gefahren. Diese Brückenkonstruktion ist weltweit einzigartig und bietet den Touristen ein tolles Schauspiel. Während der Brückenöffnung, die auch mal länger als eine Stunde dauern kann, verbinden kostenlose Fähren die beiden Uferseiten.

KMTV-Tip: Am Fuße der Queen Emma Bridge in Otrabanda liegt die kleine Lokalität „Dutch Treat“. Hier bekommt man typisch holländische Snacks wie z.B. Pommes Spezial oder Frikandel, die man mit einem herrlichen Blick auf die bunten Häuser der Handelkade unter Schatten spendenden Sonnensegeln genießen kann.

Dutch Treat - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Die Handelskade

Geht man über die Brücke von Otrabanda nach Punda hat man einen einzigartigen Blick auf das weltberühmte Postkartenmotiv der pastellfarbenen Handelskade. Die Handelskade ist die imposante Aneinanderreihung von historischen Kolonialhäusern im holländischen Stil, die in strahlenden Farbtönen sich im Wasser spiegeln und zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Ein Gang über die Queen Emma Bridge ist ein absolutes Muss für jeden Curacao Besucher.

Königin Emma Brücke - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Altstadt von Willemstad

Wer es nach Punda geschafft hat, der sollte durch die Straßen und Gassen der historischen Altstadt von Willemstad schlendern. Hier gibt es weitere farbenprächtige Häuser und Bauwerke zu bestaunen und kleine Restaurants und Bars laden zum Verweilen ein. Besonders der Floating Markt, also der schwimmende Markt, ist sehr beliebt. Man findet ihn, wenn man linksseitig an der Handelskade vorbei geht an der Sha Caprileskade. Auf 200 Meter machen Obst- und Gemüsehändler aus dem 60 Kilometer entfernten Venezuela mit ihren Booten an der Hafenmauer fest und verkaufen auf mit bunten Tüchern überspannten Marktständen ihre Waren.

Altstadt Willemstad - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Direkt hinter dem schwimmenden Markt liegt in einem runden nicht schönen Betonklotz der neue Markt. Hier kann man einmal die Runde machen und schauen, was die Händler so an Souvenirs anbieten. Wir empfanden den neuen Markt nicht sehenswert und waren froh aus dieser Bausünde wieder raus zu sein. Besser man folgt der Straße und lässt den neuen Markt im wahrsten Sinne des Wortes links liegen, passiert ihn also rechtsseitig.

Altstadt Willemstad - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Anschließend gelangt man zum alten Markt, dem Plasa Bieu, indem früher Waren aller Art gehandelt wurden. Heutzutage befinden sich hier etliche Garküchen. Am besten besucht man ihn zur Mittagszeit, denn dann tobt dort das Leben. Einheimische und Touristen sitzen zusammen an den vielen Tischen und essen günstig gute lokale Spezialitäten, die in riesigen Kochtöpfen zubereitet werden. Besonders die Inselspezialität “Green Chicken” solltet ihr probieren. Hierbei handelt es sich um Leguanfleisch, was in etwa wie Hähnchen schmeckt.

Altstadt Willemstad - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

KMTV-Tipp: Solltet ihr mit dem Mietwagen nach Willemstad rein fahren, dann tut euch selber einen Gefallen und lasst die Parkautomaten nicht unbeachtet. Eine Stunde parken kostet einen Gulden, also umgerechnet 50 Cent. Die zuständige Parking Authority kontrolliert im Minutentakt. Wer keinen Parkschein gelöst hat, bekommt umgehend eine riesige orange Parkkralle an den Reifen.

Gouverneurspalast - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Ansonsten bietet Willemstad natürlich noch weitere historische sehenswürdige Gebäude aus der Kolonialzeit sowie das Fort Amsterdam oder das Riff-Fort. Auch die Mikvé-Israel-Emanuel-Synagoge mit ihrem Sandfußboden ist sehr beliebt bei den Touristen aus aller Welt. Für Familien mit Kindern wäre der Curacao Zoo ein Abstecher wert, denn neben vielen karibischen Tieren gibt es auch Löwen, Krokodile und Bären zu bestaunen. Ein Streichelgehege und zwei Spielplätze machen den Zoobesuch für die kleinsten Familienmitglieder perfekt. Der Eintritt ist sogar kostenlos aber es wir um eine Spende für die Tiere gebeten.

Seaquarium - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Wem das an Tieren noch nicht genug ist, der kann im Curacao Sea Aquarium auch noch einige Meeresbewohner entdecken. Höhepunkt sind die Delfine und Seelöwen, aber auch Seepferdchen, Clownfische und viele andere Arten können bestaunt werden. Die architektonischen Sehenswürdigkeiten Willemstads hat man ganz locker an einem Nachmittag fußläufig erkundet.

Die Strände von Curacao

Die restliche Zeit verbringen viele Curacao Besucher lieber an den schönen Stränden der Insel. Sie liegen bis auf den Playa Canoa allesamt auf der Südseite der Insel. Wir sind die Südküste von West nach Ost abgefahren und haben uns sowohl einige bekannte als auch einige weniger bekannte Strände angeschaut, um euch die Auswahl etwas zu erleichtern.

Hemmingsway Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Grote Knip

Grote Knip ist einer der bekanntesten Strände und der Vorzeigestrand Curacaos. Weitere Bezeichnungen für diesen südlich von Westpunt liegenden Strand sind Playa Kenepa, Playa Grandi, Kenepa Grandi, Kenepa Baai oder Playa Abou. Er ziert zahlreiche Postkarten und Reiseführertitel. Bereits vom Parkplatz aus hat man einen tollen Blick auf den feinen weißen Strand und das absolut türkis-blaue Wasser in der Bucht. Der Eintritt zu diesem Strand ist frei. Leider gehört der Strand zweifelsohne zu den beliebtesten der Insel, so dass er oft sehr gut besucht ist. Die Anzahl der Sonnenliegen, mit denen dieser Strand zugepflastert ist, hat uns eher schockiert.

Grote Knip - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Grote Knip - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Kleine Knip

Im Gegensatz zur Groten Knip ist der 700 Meter südlich gelegene Strand Kleine Knip noch ein echter Geheimtipp. Nahezu menschenleer hat sich uns dieser kleine aber feine Strand präsentiert, während zur gleichen Zeit die Touristenströme an der Groten Knip nicht abgebrochen sind. Malerisch zwischen zwei Felsen gelegen bietet der Strand nahezu die identische Infrastruktur mit Schatten spendenden Palafitas, Sonnenliegen und einer Strandbar. Der Strand besteht ebenfalls aus feinstem weißen Sand und das Meer ist ebenso türkis-blau wie das der Groten Knip. Der Eintritt ist ebenfalls frei. Eine tolle Alternative für Ruhesuchende zur Groten Knip.

Klein Knip - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Playa Lagun

Am Südende der gleichnamigen Ortschaft liegt der Playa Lagun malerisch zwischen hohen Palmen besäumten Klippen eingebettet. Dieser kleine Strand ist gerade einmal 50 Meter breit, besteht aus feinstem Sand und ist ideal zum Schnorcheln. Eine kleine mit Palmenblättern bedeckte Beachbar liegt idyllisch auf den Klippen über dem Strand und die bunten Fischerboote warten im Sand auf ihre nächste Ausfahrt. Der Strand ist bei Urlaubern noch recht unbekannt und daher oftmals wenig besucht. Dieser Strand besitzt so viel Ursprünglichkeit und Charme, dass er für uns zu einem der schönsten Strände Curacaos gehört. Gerade in der Woche ist er noch schön leer. Der Eintritt zum Playa Lagun ist frei.

Lagun Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Lagun Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Cas Abao

Der Cas Abao Beach gehört spätestens nachdem Dieter Bohlen mit dem Format „Deutschland sucht den Superstar“ an diesem Strand gedreht hat, zu einem der bekanntesten Strände Curacaos. Er ist sowohl bei Einheimischen als auch bei Urlaubern beliebt. Um an den Strand zu kommen muss man jedoch durch eine Einfahrt fahren und dort etwa fünf Euro Eintritt für das Auto mit maximal vier Insassen zahlen.

Der strahlend weiße Sand und das tiefblaue Meer sieht fantastisch aus. Doch geht man zum Baden ins Wasser, ist der feine Sand auch spätestens an der Wasserkante vorbei und Korallen und Steine machen den Gang ins Wasser zur Qual. Ansonsten ist mit einer Beachbar, einem Massagecenter und einer Tauchstation sowie reichlich Sonnenliegen für jeglichen Komfort gesorgt. Uns war der Strand zu überlaufen und er konnte uns im Großen und Ganzen nicht in seinen Bann ziehen.

Playa Porto Marie

Wunderschöner weißer Strand mit Kokospalmen und türkisem glasklaren Meer. Der Strand Playa Porto Marie gehört zweifelsohne zu den schönsten Stränden Curacaos. Aber das ist leider kein Geheimnis mehr, so dass der Strand mit zahlreichen bunten Liegestühlen zugepflastert und gerade am Wochenende sehr gut besucht ist.

Wer den zur Gemeinde Sint Willibrordus gehörenden Strand über die lange holprige Straße und dem großen Parkplatz erreicht hat, trifft auf eine gute Infrastruktur mit Strandliegen und Sonnenschirmen, Toiletten, Duschen, einem Strandrestaurant, einer Tauchschule, einer Badeplattform und sogar kostenfreiem W-LAN. Auch für Taucher ein begehrter Anlaufpunkt, denn mit dem „Valley“ liegt vor dem Strand ein kleines Riff-Tal in dem sich größere Meeresbewohner wie Ammenhaie und Rochen tummeln.

Playa Porto Marie - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Daaibooibaai

Der Daaibooibaai Beach ist ziemlich unbekannt, doch er hat alles zu bieten, was ein guter Strand benötigt und es ist kein Eintritt fällig. Ein großzügiger Parkplatz, eine Beachbar, eine Tauchstation sowie Schatten spendende Palapas und Duschen gehören zur Infrastruktur dieses kostenlosen Strandes. Lediglich der Übergang vom feinen weißen Sand in das Meer wird von einem kleinen Steinriff begleitet. Am besten am linken Ende des Strandes ins Wasser gehen, dort ist kein Riff.

Daaibooibaai Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Kokomo Beach

Dieser kleine aber feine Strand war aufgrund der dort ansässigen Polizeistation bis 2011 nur Polizisten vorbehalten. Seit ihrer Verlegung 2011 ist der Kokomo Beach nun für alle zugänglich. Die Eintrittsgebühr wird am Strand erhoben, wenn man sich dort hinlegt. Legendär sind die einmal im Monat veranstalteten Full Moon Partys, die bis zu 3000 Feierwütige anziehen. Interntionale Djs, Feuerwerk und Lichtshows bringen das partyhungrige Volk zum Beben.

Kokomo Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Boca Sami Beach

Der Hausstrand des kleinen urigen Fischerdorfes Sint Michiel nördlich von Willemstad gehört wahrlich nicht gerade zu den schönsten Fotomotiven. Viele zerfallene Häuser und Bauruinen direkt am Strand und in unmittelbarer Umgebung lassen den Strand auf den ersten Blick schäbig wirken und bis auf einige Taucher verirren sich an diesen Strand nur selten Touristen. Auf den zweiten Blick jedoch offeriert gerade dieses Gesamtbild einen gewissen Charme, so dass man sich genau hier mal den ganzen touristischen Überfluss entziehen kann und einen relativ einsamen Tag am Strand verbringen kann. Es wird kein Eintritt erhoben.

Sint Michiel Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Sint Michiel Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Piscadera Beach

Der Piscadera Beach liegt in direkter Nachbarschaft westlich von Willemstad am Piscaderaweg und wird auch Parasasa Beach genannt. Der Strand verläuft durchgängig über drei herrliche Badebuchten und ist etwa 500 Meter lang. Große Hotels wie z.B. das Hilton Curacao haben hier in erster oder zweiter Reihe ihre Bettenburgen positioniert. Der Strand lädt zu herrlichen Strandtagen ein. Das Wasser ist wunderbar türkis.

Piscadera Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Mambo Beach / Hemingway Beach

Der Mambo Beach mit dem sich direkt südlich anschließenden kleinen Hemingway Beach war unser Favorit unter den Stränden Curacaos. Aber auch hier scheiden sich die Geister, denn dieser durch Menschenhand erschaffene Strand ist sehr touristisch. Die unzähligen und dichten Reihen an Liegestühlen, die Strandbars in regelmäßigen Abständen mit ihrer Loungemusik und die direkt an den Strand grenzende Plaza zum Flanieren mit Geschäften, Restaurants und Bars ist nicht jedermanns Sache.

Hemmingsway Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Hemmingsway Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Hemmingsway Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Zudem wird auch hier eine Eintrittsgebühr von 3,50 US-Dollar erhoben sobald man sich an den Strand legt. Eine Sonnenliege kostet dann nochmal 3 US-Dollar. Das Parken auf dem zugehörigen großen Parkplatz ist kostenfrei. Wer sich den Strand nur mal kurz anschauen will oder durch die Geschäfte des Mambo Beach Boulevard schlendern möchte, der muss keinen Eintritt bezahlen, die Gebühr wird erst fällig, wenn man sich an den Strand legt.

Mambo Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Trotz der touristischen Auslastung erfüllt dieser Strand sämtliche karibischen „Standards“. Die Blätter der saftig grünen Kokospalmen wiegen sich im Wind, der weiße Sandstrand geht seicht über in die türkisfarbene und durch Steinwälle gegen die Wellen des offenen Meeres geschützten Lagune. Das Baden im Meer ist hier ein Traum für Groß und Klein. Die Strandbars wurden im karibischen Stil gestaltet und passen liebevoll und detailreich in das Gesamtbild. An den Strand schließt sich eine kleine Promenade zum Flanieren an, welche vom Cabana Beach Club bis über die Tauchschulen bis zum Curacao Sea Aquarium durchgeht.

Hemmingsway Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

KMTV-Tipp: Wenn ihr vor dem Eingang des Curacao Sea Aquariums steht, dann geht rechtsseitig an dem großen Schiff, welches als Gebäude umfunktioniert wurde, vorbei in Richtung des gelben Hotels. Von der Brücke könnt ihr linksseitig in das Außenbecken der Seelöwen schauen. Die Seelöwen schwimmen direkt an der Brücke vor euren Augen vorbei und spielen.

Hemmingsway Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Sehen und Gesehen werden findet am stylischen Pool des Madero Ocean Clubs oberhalb des Strandes statt. Hier kann man den Tag bei Clubsounds und Cocktails sowie gutem aber auch teurem Essen verbringen. Wer es ruhiger mag, der geht mit Blickrichtung aufs Wasser nach links zum Strand des Hotels Lions Dive Beach Resort. Gerade zwischen der Chill Beach Bar mit den vielen Schildern und dem Hemingway Restaurant ist der Strand noch ziemlich leer und deutlich ruhiger. Zum Mittagsessen kann man sich dann kleine Leckereien von der Chill Beach Bar & Grill bringen lassen oder man setzt sich in eines der Restaurants am Mambo Boulevard, isst bei Subway oder nimmt sich einfach nur eine Pommes oder ein Eis auf die Hand.

Chill & Gril Bar - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Chill & Gril Bar - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Chill & Gril Bar - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Jan Thiel Beach

Die künstlich erschaffene Jan Thiel Bay ist das touristische Epizentrum Curacaos. Viele Hotels und Apartmentanlagen haben sich hier rund um die Bucht angesiedelt. Es gibt auch hier noch ein paar Beachclubs sowie ein Pool direkt an der felsigen Meeresküste. Der Sandstrand selber ist sehr klein. Die Wasserfarbe in der Jan Thiel Bucht ist schön türkis und lädt zum Schnorcheln ein.

Jan Thiel Beach - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Wer sich gerne Flamingos in freier Wildbahn anschauen möchte, der wird in der Jan Kok Bay in der Nähe des kleinen Örtchens Sint Willibrordus fündig. Östlich des Ortes gegenüber des Jan Kok Landhauses kann man direkt neben der Straße auf eine hölzerne Aussichtsplattform gehen und die rosaroten Flamingos beobachten. Gerade in den Morgen- und Abendstunden nähern sich die Flamingos der Plattform, so dass man einen herrlichen Blick auf die Tiere hat.

Unterkunft auf Curacao

Die Auswahl an Unterkünften auf Curacao ist groß und so ist für jede Urlaubskasse auch die passende Unterkunft dabei. Für uns Kitesurfer ist oftmals die Nähe zum Kitespot ein ausschlaggebendes Kriterium, also im Falle der Insel Curacao die Nähe zur Sint Joris Baai. Leider gibt es keine Unterkünfte direkt am Kitespot. Die nächst gelegenen Übernachtungsmöglichkeiten mit schönen Apartments, Bungalows und kleinen Resorts findet ihr zweieinhalb Kilometer entfernt in Santa Catharina. Ein Mietwagen auf Curacao ist also in jedem Fall unerlässlich.

Poolvilla - Curacao Kitereisen und Kitesurfen

Wir haben in einer kleinen Poolvilla in der Inselmitte im Villapark Fontein nahe des Ortes Soto gewohnt. Viel Ruhe, eine schöne Terrasse mit Sonnenliegen, Gasgrill, Esstisch mit Stühlen sowie ein kleiner schöner Pool waren für uns gute Argumente, die den 40minütigen Fahrweg zur Kitelagune egalisiert haben. Auch die zentrale Lage in der Inselmitte erschien uns für sämtliche Erkundungstouren ideal. Zudem liegt die Sint Joris Baai sehr abgeschieden und man muss auch von dort bis zu den Stränden oder nach Willemstad mindestens 20 Minuten Fahrtzeit einplanen.

Unser Kitereisen Fazit

Curacao Kitereisen und Kitesurfen Check Review

PROS

  • hohe Windsicherheit, Sightseeing in Willemstad

KONTRAS

  •  keine Spotvielfalt, Strände mit Eintritt
86

Windsicherheit

67

Kitespots

42

Sehenswert

69

Preis / Leistung

ZUSAMMENFASSUNG

Wer zum Kitesurfen in die Karibik fliegt, erwartet in aller Regel Kitespots mit weißen, feinen Sandstränden, die seicht in das glasklare türkise karibische Meer übergehen und von saftig grünen Kokospalmen gesäumt werden. Diese Erwartungen kann die Insel Curacao, zumindest am einzigen gut funktionierenden Kitespot der Insel, nicht erfüllen. Dennoch bietet Curacao aufgrund der herausragenden Windstatistik und einem großen Stehrevier mit viel Platz Topbedingungen zum Kitesurfen, was die Insel zu einem ganzjährig attraktiven Reiseziel für Kitereisen in die Karibik macht.