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Südafrika Kitesurfen – Kitereisen entlang der Garden Route

Südafrika Kitesurfen – Wenn es in Deutschland so richtig kalt wird, beginnt die beste Reisezeit zum Kitesurfen in Südafrika. Wir haben die Winterflucht aus Deutschland angetreten und sind für unseren aktuellen Kitereisen CHECK zum Kitesurfen nach Langebaan in die Kapregion geflogen.

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Unser Kitereisen Video Südafrika

Sicher gibt es im deutschen Winter eine Menge Ziele für Kitereisen, doch nur wenige Orte dieser Welt versprühen so viel Flair, wie Kapstadt in Südafrika. Ich möchte euch von unserer Tour durch eines der abwechslungs- und kontrastreichsten Länder dieser Erde und einem unvergesslichen Erlebnis berichten.

Die Reisevorbereitungen waren recht aufwendig. Wollten wir doch auf unserem dreiwöchigem Trip entlang der südafrikanischen Küste nichts dem Zufall überlassen. Ein Flug unter 800 EUR, ein Mietwagen für 550 EUR schafften dazu noch einige Reserven in unserer Urlaubskasse. Die Kapregion liegt in der gleichen Zeitzone wie Deutschland. Keine Zeitverschiebung, kein Jetlag. Mit der Flugsuchmaschine Skyscanner findet Ihr am schnellsten günstige Flüge nach Sal.

Abflug in Frankfurt 22:00 Uhr, Ankunft am Cape Town International Airport 08:00 Uhr morgens. So konnte die Tour sofort und einigermaßen ausgeruht starten. Es blieb auch wenig Zeit zum Schlafen, denn dafür gibt es in Südafrika einfach zu viel zu sehen. Zudem zerzauste der Wind uns schon das Haar und versetzte zumindest einen von uns in eine mittlere Erregung.

Kitereisen Langebaan Kitesurfen Kapstadt Südafrika

Cape Doctor

Weil er den ganzen SMOG aus der Stadt bläst, nennen die Bewohner Kapstadts den Wind dort „Cape Doctor“. Verursacht durch den Tafelberg, tritt er hauptsächlich in den Sommermonaten (August/September bis März/April) der Südhalbkugel auf. Vor allem aber sorgt er für Druck im Schirm und für ideale Kitesurf Bedingungen zur besten Reisezeit.

Beste Reisezeit zum Kitesurfen in Kapstadt Südafrika

Dank der exzellenten Vorplanung war unser Mietwagen im Handumdrehen mit dem Kitesurf Bag beladen und der Weg zur Unterkunft ausgemacht. Wir haben uns bereits in der Heimat dazu entschlossen, in Blouberg einem kleinen Vorort von Kapstadt zu wohnen und dort unsere Basis aufzuschlagen. Je nach Verkehrslage ist Blouberg vom Flughafen aus in 20 bis 30 Autominuten zu erreichen.

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Blouberg liegt auf der anderen Seite der Table Bay. Von hieraus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf den Tafelberg, der sich meist mit einem blauen Schleier aus Wolken umgibt. Die Hauptspots Big Bay, Dolphin Beach, Sunset und Kitebeach liegen direkt vor der Haustür. Zudem machen die teilweise recht günstigen Lodges Blouberg zu einem idealen Ausgangspunkt für weitere Expeditionen.

Die Stadt hat sich auf die Surfer eingestellt. Die kommen überwiegend an den Wochenenden wegen der breiten, kilometerlangen und einsamen Strände in die Bucht. Direkt an den Kitespots gibt es tolle Restaurants mit frischem Fisch und erlesenen Weinen. Aber auch für alle Selbstversorger gibt es reichlich Einkaufsmöglichkeiten in den riesigen Malls.

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Nicht unweit vom Strand hatten wir uns in Table View in die Cape Oasis von Wolfgang Haslinger einquartiert, der aus einer alten Mühle eine wahre Oase geschaffen hat. Er betreibt zudem eine nahegelegene Surfschule und konnte uns so mit wertvollen Tips zu den Spots versorgen. Dabei wurde schnell klar, der Atlantik ist nichts für Anfänger. Der teilweise meterhohe Shorebreak verlangt schon etwas Erfahrung im Umgang mit Kite und Board. Fehler verzeihen die Wellen eher selten.

Eine gute Alternative für Fortgeschrittene ist der Dolphin Beach. Hier muss man nur etwas auf herumrutschende Kiter achten, da die Kitesurf Schulungen eher hier stattfinden. Ist man aber erst einmal draußen, gibt es sicher nur wenige Plätze auf dieser Welt, die eine solche Kulisse zum Kitesurfen bieten. Ein gestrandetes Tankschiff, der Tafelberg und die Big City Kapstadt im Rücken schaffen ein unglaubliches Panorama.

Ganz in der Nähe der Kitespots

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Kitespots

Weiter nördlich befindet sich einer der bekanntesten Kitesurf Spots der Region. Die Big Bay hat zwar eine Wiese zum Aufrippen und einen großen Parkplatz, doch hier ist es oft auch extrem voll. Wir haben uns das Spektakel auf dem Wasser lieber aus einem der zahlreichen Cafe´s und Restaurants von der Promenade aus angeschaut. Mein ganz persönlicher Tipp: Fahrt etwas weiter zum Melkbos, der Strand dort war oft menschenleer und auf dem Wasser lagen meistens nur ein paar Wellenreiter.

Aber auch hier gilt wie für den Big Bay und den Sunset, die Wellen und das Riff sind nicht zu unterschätzen. Ich rate daher jedem, sprecht die Locals an und lasst euch beraten. So erfuhren wir auch von einer blauen Lagune, der Shark Bay in der Nähe eines Ortes mit dem Namen Langebaan. Aber dazu später etwas mehr.

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Unsere to do Liste hatte bereits ein ganz ordentliches Ausmaß angenommen. Wir schmiedeten in einem der zahlreichen Restaurants bei Klippfisch und dunkelbrauner Limonade zunächst einen groben Plan, was wir uns wann anschauen wollten. Vielleicht fragt sich gerade der ein oder andere, warum fängt er an, hier den Marco Polo zu machen.

Ich finde, wer noch nie in Südafrika war und nur des Kitesurfens wegen hinfährt, verpasst mehr als nur eine Stadtrundfahrt. Wir einigten uns also darauf, die erste Woche in der westlichen Kapregion zu bleiben. In den nächsten Tagen mischten wir uns am Camps Bay unter die Menschenmassen, bestiegen den Tafelberg oder saugten in Cape Town das all gegenwärtige Surfer Flair auf.

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Langebaan „Shark Bay“

Aber Kitetrip bleibt Kitetrip. Die Winde waren günstig und so machten wir uns auf zur Shark Bay. Wir nutzten die gesamte Zeit über einen Mietwagen. Ich würde euch das auch empfehlen, da die Entfernungen in Südafrika schon recht groß sind. Es gibt zwar Busse, aber dann muss man auch mehr Zeit mitbringen. Shark Bay ist einer der Haupt- Kitespots in der Umgebung von Langebaan.

Er befindet sich etwa 1 bis 1,5 Stunden westlich von Kapstadt. Zwei Kilometer stehtiefes, türkisblaues, warmes Wasser verleihen ihm einen Hauch von Karibik und ehrlich gesagt, war es eine tolle Abwechslung zur kalten Atlantikbrandung. Die gut ausgebaute Straße nach Langebaan führt direkt zum West Coast National Park. Man kann sich eigentlich nicht verfahren. So hat man genug Zeit, die einzigartige Landschaft Afrikas an der westlichen Atlantikküste zu genießen. Aber aufgepasst, eine Menge Tiere kreuzen die Straße und nicht alle sind so schnell wie der Strauß.

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Den Namen Shark Bay hat der Kitespot wegen der zahlreichen aber ungefährlichen Sandhaie inne. Trotzdem hatte ich gerade am Anfang ein recht mulmiges Gefühl im Bauch, bei dem Gedanken mit Haien zu kiten. Gesehen haben wir keinen und ich denke auch, dass sie mehr Angst vor uns Menschen haben.

Den Zugang zum Kitespot haben wir recht schnell gefunden. Er liegt etwas hinter dem Ort kurz vor dem Eingang zum Nationalpark. Kommt aber nicht zu spät am Tag, da die Anzahl der Parkplätze an der befestigten Straße recht begrenzt sind. Infrastruktur gibt es keine dort. Wir haben eine kleine Kiteschule in Containerform gesehen, die zumindest an den Tagen, an denen wir dort waren, geschlossen blieb.

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Nach einem kurzen Fußmarsch durch die Dünenlandschaft, erreicht man den schmalen Sandstrand der Shark Bay. Da der Wasserstand der ersten 50 Meter die Knöchelhöhe meist nicht übersteigt, ist der Kitestart und die Kitelandung aber kein Problem und anfängerfreundlich. Es gibt nicht mehr zu diesem karibischen Traum – Kitespot zu sagen als nur so viel, dass wir den langen Weg während unseres Trips noch mehrfach auf uns genommen haben. In unserem Video am Ende des Berichtes haben wir einige Eindrücke unter anderem auch zur Shark Bay zusammengeschnitten. Macht euch einfach selbst einen Eindruck. Unterkünfte in Langebaan oder enlang der Garden Route sucht ihr am besten auf TripAdvisor. Dort könnt ihr Preise vergleichen und Reisebewertungen lesen.

Garden Route

Wer sich mit Südafrika beschäftigt, wird über kurz oder lang auf die Garden Route stoßen. Ein absolutes „Must do“. So hieß es in Woche zwei für uns, Klamotten packen, Auto volltanken und ostwärts entlang der Küste des indischen Ozeans. Und weil irgendwie eine Safari zu Afrika gehört, beschlossen wir dann auch noch, der Garden Route bis zum von Kapstadt etwa 800 Kilometer entfernten Addo Nationalpark zu folgen und unserem Kitetrip so einen unvergesslichen Stempel aufzudrücken.

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Während der letzten Woche schlugen wir wieder unser Lager bei Wolfgang im Cape Oasis auf. Wir fuhren ans Kap der guten Hoffnung, in die Weinberge von Boschendal, zu den Pinguinen an den Boulders Beach, zu den Robben auf Seal Island und natürlich in die blaue Lagune der Sandhaie. Für uns hätte die Tour nie enden müssen und so lag viel Wehmut auf den letzten Tagen vor der Abreise.

Sicherheit

Am Ende möchte ich noch etwas in Sachen Sicherheit sagen. Vor unserer Reise waren einige sehr um uns besorgt. Unbestritten klafft die Schere zwischen arm und reich, zwischen schwarz und weiß in Südafrika sehr weit auseinander. Wenn man sich allerdings an ein paar Regeln hält, wie etwa Nachts nicht an den Strand zu gehen, die Town Ships zu meiden, passiert in der Regel auch nichts und man trifft auf eine Menge netter und äußerst hilfsbereiter Menschen. Ich möchte auf keinen Fall etwas verharmlosen, doch wir haben uns während des gesamten Aufenthaltes in Südafrika sehr sicher gefühlt.

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