Sardinien Kitesurfen – Man sagt, sie sei wie eine Karibikinsel mitten in Europa. Und tatsächlich … je nach Lichteinfall und Tiefe des Meeres schimmert das Wasser in den malerischen Buchten Sardiniens in allen erdenklichen Türkistönen. Einige ihrer Strände gehören zu den schönsten der Welt und auch in Sachen Kitesurfen und Kitereisen profitiert die Insel das ganze Jahr über von gleich mehreren verschiedenen Windsystemen.

Unser Kitereisen Video Sardinien

Die Insel Sardinien

Sardinien ist die zweitgrößte Insel im Mittelmeer. Die über 2.000 Kilometer lange Küstenlinie zählt über 1.000 Strände. Hätte man uns mit verbundenen Augen auf Sardinien ausgesetzt, hätte man uns kaum glaubhaft machen können, dass wir uns immer noch mitten in Europa befänden. Sardinien ist ein unglaublich schönes Naturparadies. Allein die Fahrten entlang der alten Küstenstraßen geben einen tollen Einblick über die facettenreiche Inselwelt.

Karibisches Flair - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Die Nordküste Sardiniens mit ihren traumhaften Postkartenmotiven gehört zu den beliebtesten Regionen für Urlauber. Die zerklüfteten, smaragdgrünen Buchten mit den mächtigen Granitfelsen erinnern stark an Seychelleninseln wie La Digue. Doch an der berühmten Smaragdküste „Costa Smeralda“ liegen nicht nur die Megayachten der Stars und Sternchen vor Anker, auch die Surf-Community Europas trifft sich aufgrund der hohen Windausbeute hier am Strand von Porto Pollo, dem bekanntesten Spot der Insel, zum Wind- und Kitesurfen.

Costa Smeralda - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Touristisch gesehen ist der Süden von Sardinien weit weniger erschlossen. Typisch für diesen Teil der Insel sind die weitläufigen Strände entlang der duftenden Pinienwälder, das türkise Meer und die pinkfarbenen Flamingos, deren Kolonien die flachen Salzseen zu tausenden bevölkern. Auch die Inselhauptstadt Cagliari mit zahlreichen Bars, Restaurants und Hotels liegt hier im Süden von Sardinien.

Cagliari - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Imposante Gebäude wie die Kathedrale, der Dom oder das Opernhaus Teatro Lirico di Cagliari prägen das Bild der geschichtsträchtigen Stadt, in der mehr als 150.000 Menschen leben. Cagliari sollte in jedem Fall ein Stopp auf eurer Reiseroute sein.

Beste Reisezeit zum Kitesurfen auf Sardinien

Sardinien verfügt gleich über neun Winde zum Kitesurfen. Die Windrichtung auf der Insel kann sich täglich ändern. Kitereisen nach Sardinien erfordern daher eins, ein hohes Maß an Flexibilität. Wer dafür die Voraussetzung schafft, wird mit einer enorm hohen Windausbeute zum Kitesurfen belohnt. Denn irgendwo auf Sardinien weht immer ein Lüftchen.

Mietwagen - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Die Winde zum Kiten

Für die Auswahl des richtigen Kitespots stellen wir Euch erst einmal die wichtigsten Player vor. Die verlässlichsten Winde zum Kitesurfen für die Nordküste von Sardinien sind der Mistral, der Tramontana und der Gregale. Aufgrund der Nähe zur Insel Korsika sind die Winde im Norden generell mal mehr und mal weniger böig.

Nobile Kiteboarding - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Der Mistral oder auch Maestrale genannt, ist wohl einer der bekannteren Belüftungssysteme. Der kalte Nordwestwind tritt am häufigsten im Frühjahr und im Herbst auf. Typisch für den Mistral ist ein wolkenloser Himmel. Auch der zweite im Bunde, der Tramontana, sorgt regelmäßig für Temperaturstürze. Dieser Nordwind ist oft böig und kann das ganze Jahr über bei sonnigem bis niederschlagsreichen Wetter auftreten. Am stärksten ist der Tramontana in den Wintermonaten.

Der Gregale ist ebenfalls ein kalter, stürmischer Wind aus nordöstlicher Richtung. Auch er ist böig und tritt vor allem im Winter auf. Auch die Bora gehört zu den Winden, die man auf Sardinien kennen sollte. Der trockene und kalte Wind aus Nordost bis nord-nord-östlicher Richtung setzt ähnlich wie der Mistral plötzlich und heftig ein. Dennoch bleibt der Himmel strahlend blau.

Nobile Kiteboarding - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

An den Kitespots der Südküste sind es vor allem der Mistral und der aus Afrika kommende Scirocco. Der trockene und heiße Wüstenwind weht aus südlichen Richtungen. Er nimmt über dem Mittelmeer mehr und mehr Feuchtigkeit auf und fühlt sich auf Sardinien eher schwül an. Der Scirocco trifft häufig im Frühjahr und im Herbst auf. Weitere Winde für den Süden sind der Ostro aus Süd und der Libeccio aus südwestlicher Richtung, der besonders im Herbst und im Winter an den Kitespots für stürmische Verhältnisse sorgt.

Unbedingt zu erwähnen ist der Levante. Er ist ein warmer Ostwind, der in der Regel nach dem Mistral einsetzt und den Scirocco ankündigt. Nummer neun und damit der letzte Wind, den wir in diesem Kitereisen Check vorstellen, ist der Ponente, ein eher schwächerer Westwind, der vor allem in den Sommermonaten auftritt.

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Auf Sardinien gibt es auch Kitespots, an denen rein thermische Winde entstehen können bzw. an denen die Thermik den Wind verstärkt. Von Mai bis September bilden diese sich aufgrund der Temperaturunterschiede zwischen den Luftmassen über dem Mittelmeer und denen über Sardinien. Poetto Beach oder Punta Trettu sind etwa solche Spots.

Das Klima und die Windstatistik auf Sardinien

Sardinien verfügt über ein mediterranes Klima mit angenehm warmen Temperaturen im Frühjahr und im Herbst. Im Sommer erwarten euch auf Sardinien Temperaturen von 27 bis 30 Grad Celsius. Die Winter sind kühl und regnerisch. Die Wassertemperaturen des Mittelmeer liegen zwischen Dezember und März um die 15 Grad Celsius, von Mai bis September zwischen 18 und 24 Grad Celsius. Generell kann man sagen, dass die Temperaturen ganzjährig im Süden höher sind, als im Norden. Ein Neoprenanzug ist fast das ganze Jahr über empfehlenswert. In den Sommermonaten genügt auch ein Shorty.

Wind Statistik - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Generell kann man sagen, dass die Temperaturen ganzjährig im Süden höher sind, als im Norden. Ein Neoprenanzug ist fast das ganze Jahr über empfehlenswert. In den Sommermonaten genügt auch ein Shorty. Statistisch gesehen liegt die Windwahrscheinlichkeit zum Kitesurfen auf Sardinien ganzjährig bei 40 bis 60 Prozent können aber regional aufgrund thermischer Effekte, die statistsich nicht erfasst werden, auch drüber liegen.

Kitespot Porto Botte - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Besonders die Monate Juni bis August weisen aufgrund der thermischen Verstärkungen im Süden der Insel hohe Windwerte auf. Leider sind die Strände aufgrund der vielen Touristen gerade zu dieser Jahreszeit völlig überfüllt. Das Kitesurfen ist dann nur in ausgewiesenen Kitezonen erlaubt. Als beste Reisezeit zum Kitesurfen und Kitereisen nach Sardinien empfehlen wir daher nur die Monate März bis Juni und September bis November.

Anreise nach Sardinien

Einfacher geht es kaum. Von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus ist es nur ein Katzensprung ins Kitesurf-Paradies Sardinien. Die zwei großen Flughäfen der Insel Olbia (OLB) und Cagliari (CAG) erreicht man mit nur zwei Stunden Flugstunden. Olbia ist Zielflughafen für den nördlichen Teil der Insel mit den Kitespots Porto Pollo, Valledoria oder auch Stintino. Der Flughafen Cagliari liegt ganz im Süden. Von hier aus lassen sich die Kitespots Porto Botte, Punta Trettu oder auch Porto Pino leicht anfahren. Günstige Flüge bekommt man zu beiden Zielflughäfen.

Anreise Flugzeug - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Eine interessante Alternative für die Anreise ist der Weg über das Mittelmeer. Wer seinen eigenen PKW, Bulli oder Camper mit auf die Insel bringen will, kann eine der vielen Fährrouten nach Sardinien nutzen. Die Fähren starten vom italienischen Festland aus etwa von Genua, Livorno, Neapel oder Civitavecchia. Die Fahrzeiten betragen je nach Route 7 bis 12 Stunden. Porto Torres, Olbia und Cagliari sind die wichtigsten Zielhäfen.

Kitereisen TV Tipp: Solltet ihr euch für den Fährweg entscheiden, plant die Route anständig durch und rechnet genügend Zeit für das Einschiffen ein. Gerade Häfen wie Genua erfordern einiges an Wartezeit und man verliert hier schnell den Überblick.

Anreise Fähre - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Wer mit dem Camper anreist, sollte sich unbedingt über die Möglichkeiten von Stellplätzen informieren. Wild campen ist auf Sardinien gerade in den Sommermonaten überhaupt nicht angesagt und wird recht konsequent verfolgt. Auch würden wir die Campingplätze während der Hauptsaison im Voraus reservieren. Doch egal für welche Anreise ihr euch entscheidet, auf Sardinien sollte man zwingend mobil sein. Wer wie wir mit dem Flugzeug kommt, findet sowohl in Olbia, als auch in Cagliari große Mietwagencenter mit dutzenden Anbietern.

Unser Tipp: Mietwagenvergleich bei Kitereisen.TV

Unsere Empfehlungen in der Nähe der Kitespots:

Residence Greenvillage Palau - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen
  • Nächster Kitespot: Porto Pollo
  • Spotcharakter: Flachwasser bis Kabbelwasser
  • Entfernung zum Spot: 1.000 Meter

  • Flug & Hotel: inklusive

Isola dei Gabbiani - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen
  • Nächster Kitespot: Porto Pollo

  • Spotcharakter: Flachwasser bis Kabbelwasser

  • Entfernung zum Spot: 500 Meter

Antica Casa Padronale - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen
  • Nächster Kitespot: Porto Botte
  • Spotcharakter: Flachwasser bis Kabbelwasser

  • Entfernung zum Spot: 150 Meter

Hotel Onda Marina - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen
  • Nächster Kitespot: La Cinta
  • Spotcharakter: Kabbelwasser bis kleine Welle
  • Entfernung zum Spot: 350 Meter

Kitesurfen auf Sardinien

Die Auswahl an Kitespots auf Sardinien ist schier unendlich. Egal ob Welle, Freestyle oder Foilen – vom Anfänger, über Fortgeschrittene bis hin zum Profi findet jeder auf der Insel perfekte Bedingungen zum Kitesurfen. Obwohl wir uns für diesen Kitereisen Check vier Wochen Zeit genommen haben, wäre es kaum möglich gewesen, jeden Kitespot anzufahren. Daher haben wir uns für die besten und windsichersten Spots zum Kitesurfen auf Sardinien entschieden.

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Diese konzentrieren sich überwiegend an der Nord- und Südküste der Insel. Die Ostküste haben wir ausgeklammert, da sie generell nicht sehr windsicher ist. Auch dem Westen fehlt mit Ausnahme der Gegend um Oristano die Masse an guten Spots zum Kitesurfen.

Kitesurfen im Norden von Sardinien

Der Kitespot Porto Pollo

Zweifelsohne ist Porto Pollo der bekannteste Spot zum Kitesurfen im Norden von Sardinien. Unverwechselbar sein Anblick aus der Vogelperspektive. Die vorgelagerte Halbinsel Isola Isuledda trennt die Küstenlinie über eine schmale Sandstraße in zwei sichelförmige Buchten. Der Kitespot liegt etwa zwei Kilometer nördlich der Stadt Porto Pollo und ist über eine langezogene Teerstraße zu erreichen.

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Diese endet etwa 200 Meter vor dem Beach. Links und rechts befinden sich mehrere ausgewiesene Parkplätze, die besonders in der Hauptsaison schnell überfüllt sind. Kommt ihr zu spät, müsst ihr an der Hauptstrasse parken und je später ihr kommt, je weiter müsst ihr mit eurem Stuff laufen.

Kitereisen TV Tipp: Kommt in der Hauptsaison am besten schon früh morgens und parkt auf dem westlichen Parkplatz. Dazu biegt ihr ca. 700 Meter vor dem Spot links ab. Am Parkplatz folgt ihr dann dem Holzsteg direkt zum Kitespot.

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Die östliche Bucht steht trotz spiegelglattem Flachwasser nur den Windsurfern zur Verfügung. Das Kitesurfen ist ausschließlich in der westlichen Bucht erlaubt. Zwischen den Buchten tobt der Beachlife. Hier befinden sich mehrere Wind- und Kitesurfschulen, Bars und Restaurants.

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Im Sommer wird der Strand von unzähligen Badegästen besiedelt. Je mehr Badegäste da sind, umso weiter verschiebt sich die mit Schildern ausgewiesene „Tourist Kiter Zone“ in Richtung Westen. In der Regel haben die Kiteschulen am Kitespot große Zelte aufgebaut, sodass ihr die Zone gut von weitem erkennen könnt. Der Sandstrand in Porto Pollo ist wirklich grobkörnig. Barfuß kann es bei längeren Märschen doch recht unangenehm werden. Daher ist es schon von Vorteil Schuhe zu tragen.

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Die beste Windrichtung zum Kitesurfen in Porto Pollo ist Nordwest bis West. Dann kommt der generell böige Wind sideonshore bis sideshore an. Das Wasser am Kitespot ist im Vergleich zur Windsurfzone ziemlich kabbelig. Einen nennenswerten Stehbereich gibt es nicht. Der Strand fällt relativ steil zum Meer hin ab. Dennoch kann man sagen, dass der Kitespot relativ sicher und auch für Anfänger gut geeignet ist.

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen
Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Porto Pollo - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Es gibt keine Gefahren im Wasser und wer keine Höhe fahren kann, kommt immer am Strand wieder an. Lediglich den vielen Booten in Luv solltet ihr nicht zu nahe kommen. Geübte Kiter sollten eher weiter draußen kiten, da vorne am Beach die Dichte an Kiteschülern besonders in der Hochsaison schon ziemlich hoch ist.

Der Kitespot Valledoria

Etwa 70 Kilometer westlich von Porto Pollo befindet sich ein weiterer Top-Spot zum Kitesurfen im Norden von Sardinien. Der Kitespot Valledoria liegt genauer gesagt am Spiaggia di San Pietro etwa zwei Kilometer nordwestlich der 4.000 Seelen Gemeinde Valledoria und 11 Kilometer östlich der Stadt Castelsardo.

Dank des Flusses Coghinas, der hier in das Mittelmeer mündet und zusammen mit einer schmalen Landzunge eine Lagune bildet, bietet der Kitespot Valledoria absolut perfekte Flachwasserbedingungen zum Kitesurfen. Es gibt entlang der Lagune zwei Möglichkeiten zum Parken und Aufbauen der Kites. Der komfortabelste Startpunkt befindet sich am westlichen Ende der Lagune in San Pietro a Mare. Dort gibt es einen kostenpflichtigen Parkplatz direkt am Beach.

Kitespot Valledoria - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Wer seinen Kite nicht im groben Schmirgelsand aufbauen will, nutzt den Parkplatz an der Via Eolo etwas östlicher in der Nähe des Campingplatzes. Links vom Parkplatz befinden sich in der Regel ein paar Boote. Geradeaus weiter gibt eine kleine Wiese zum Aufbauen. Aber vorsichtig, der Kitestart ist aufgrund von Platzmangel schon etwas für geübte Kiter. Anfängern empfehlen wir daher den Start am San Pietro a Mare.

Hauptwindrichtung zum Kitesurfen in Valledoria ist wie in Porto Pollo Nordwest bis West. Im Prinzip ist die Lagune nicht stehtief. Dennoch gibt es vereinzelt Sandbänke auf denen man stehen kann. Je nach Wasserstand könnt ihr zwischen Lagune und Meer an der Flussmündung wechseln. Die Wellen können vor allem im Frühjahr und Herbst beachtliche Höhen von bis zu zwei Metern erreichen.

Kitespot Valledoria - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Obwohl wir Valledoria auch Anfängern zum Kitesurfen empfehlen, gibt es einige Gefahrenstellen aufgrund zum Teil nicht sichtbarer Steine / Felsen im Wasser sowohl in der Lagune, als auch im Meer. In der Lagune befinden diese sich in südlicher Ufernähe. Im Meer gibt es Felsen im Wasser in Höhe des westlichen Parkplatzes und linksseitig der Flussmündung. Auch in Valledoria gilt, im Sommer kommen die Badegäste und dann wird es eng.

Der Kitespot La Cinta / San Theodoro

La Cinta ist einer der schönsten Spots zum Kitesurfen auf Sardinien. Besonders hier, an der Ostküste Sardiniens, nördlich der kleinen Stadt San Theodoro, versprühen die Strände karibisches Flair. Der Kitespot La Cinta liegt am feinsandigen Spiaggia La Cinta in einer weitläufigen, feinsandigen Bucht mit absolut türkisblauem, kristallklarem Wasser. Wie die meisten Traumstrände ist auch La Cinta vor allem in den Sommermonaten beliebtes Ausflugsziel für Touristen.

Kitespot La Cinta - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Je mehr Badegäste kommen, je weiter müsst ihr nach Norden ausweichen und umso mehr verlängert sich euer Fußmarsch mit eurem Stuff zum Kitespot. In der Hochsaison ist etwa mittig des Spiaggia La Cinta eine Kitezone eingerichtet, in der zu dieser Zeit ausschließlich das Kitesurfen gestattet ist. Erkennen könnt ihr die Zone an den aufgebauten Zelten der ansässigen Kiteschulen. Zudem gibt es einen Channel, den ihr zum rausfahren nutzen müsst. Zwischen den Badegäste kiten ist absolut tabu.

Kitespot La Cinta - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Der Kitespot ist nur von der San Theodoro Seite fußläufig zu erreichen. In San Theodoro stehen Euch direkt am Anfang des Spiaggia La Cinta einige Parkplätze zur Verfügung. In den Sommermonaten solltet ihr früh genug da sein, um einen der begehrten, dann auch kostenpflichtigen, Plätze vor dem Beach zu bekommen.

Kitespot La Cinta - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

La Cinta ist ein Ostwind Spot mit kleinen bis größeren Wellen. Die beste Windrichtung zum Kitesurfen ist Südost. Dann kommt der Wind sideonshore. Bei Ost empfehlen wir Anfängern diesen Spot nicht, da der Levante komplett auflandig bläst. Die ersten 50 bis 100 Meter sind in La Cinta stehtief. In der Regel aber leider von Badegästen blockiert, daher muss man durch einen schmalen Channel raus aufs Meer, um dort zu kiten. Am Beach habt ihr genügend Platz zum Aufbauen und Starten der Kites.

Kitesurfen im Süden von Sardinen

Der Kitespot Porto Botte

Porto Botte ist ein idealer Kitespot für Anfänger und Fortgeschrittene und ein Top Flachwasserrevier zum Kitesurfen im Südwesten der Insel zwischen den Ortschaften San Giovanni Suergiu und Giba. Obwohl der Kitespot etwas abgelegen liegt, ist er doch nicht all zu schwer zu finden. Folgt einfach der SS195 in Richtung Porto Botte. Fahrt die Straße immer weiter in Richtung Süden bis ihr zur Surfschule Skyhigh trefft.

Kitespot Porto Botte - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Porto Botte - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Porto Botte - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Nachdem ihr über die kleine Brücke gefahren seid, geht es rechts über einen Sandweg zum Kitespot. Dieser befindet sich dann etwa in Höhe des Bunkers. Parken könnt ihr rechts und links des Sandweges. Ab Juni wird dort auch eine Kiteschule aufgebaut. Westlich vom Bunker vor der Kitestation gibt es nur einen sehr schmalen Streifen zum Aufbauen. Zum Starten müsst ihr in jedem Fall ins Wasser gehen. Bessere Möglichkeiten bietet der Strand östlich des Bunkers.

Kitespot Porto Botte - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Porto Botte - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Die beste Windrichtung zum Kitesurfen in Porto Botte ist Nordwest bis West bzw. Süd-West und Süd-Ost. Dann kommt der Wind hier sideshore bis sideonshore an. Aufgrund der etwas vorgelagerten Landzunge wird dieser etwa in Höhe des Bunkers bei Mistral offshore. Der Nächste Halt wäre dann erst am Kitespot Is Solinas ein paar Kilometer weiter nach Südosten. Generell ist der Bunker eine gute Orientierung am Spot, da ihr den östlichen Teil der Bucht eher meiden solltet aufgrund der vielen Fischerboote.

Kitespot Porto Botte - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Der Stehbereich in Porto Botte ist riesig. Die großen dunklen Seegrasfelder sehen vielleicht nicht besondersn schön aus, sorgen zum Teil aber für perfekte Flachwasserbedingungen und spiegelglatte Flächen. Dennoch empfehlen wir beim Kitesurfen Schuhe zu tragen, da der Untergrund mit Muscheln teils bedeckt ist. Weiter draußen wird es zum Kitesurfen dann wesentlich kabbliger. Bei stärkeren Winden bilden sich auch kleinere Windwellen.

Der Kitespot Is Solinas

Is Solinas ist ein weiterer Kitespot im südlichen Teil der Bucht von Porto Botte am Spiaggia Sa Salina. Die Bedingungen zum Kitesurfen ähneln denen in Porto Botte Nord. Der kleine Ort Is Solinas liegt etwa 6 Kilometer südlich von Porto Botte. Er ist aus allen Richtungen über die SS195 und weiter über SP73 zu erreichen. In Is Solinas folgt ihr der Via Nora in Richtung Beach und müsst dann rechts abbiegen zum Parcheggio spiaggia Dune di Is Solinas. Der Parkplatz ist in den Sommermonaten kostenpflichtig. Von hier aus könnt ihr mit eurem Material zum Spot laufen.

Kitespot Is Solinas - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Is Solinas verfügt über einen wunderschönen Sandstrand. Der Kitespot ist sowohl für Anfänger als auch für Freestyler bestens geeignet. Seegrasfelder sorgen auch hier für den entsprechenden Gartenteichstyle beim Kitesurfen. Der Stehbereich ist etwa 100 bis 200 Meter breit. Beste Windrichtung zum Kiten ist Nordwest bis West. Dann kommt der Wind am Kitespot sideonshore an. Is Solinas ist ein guter Ausweichspot für Porto Botte Nord.

Der Kitespot Punta Trettu

Punta Trettu ist ein wahres Paradies zum Kitesurfen im abgelegenen, wilden Süden von Sardinien. Im Vergleich zu den meisten anderen Kitespots auf Sardinien braucht man hier keine Rücksicht auf die sonst so zahlreichen Badegäste zu nehmen. Bereits auf der Anfahrt zum Kitespot verschlägt es einem die Sprache beim Anblick dieser gigantischen Flachwasserlagune in der Meerenge zur Insel Sant Antioco. Das Besondere in Punta Trettu ist eine etwa 50 bis 100 Meter breite Landzunge, die etwa 600 Meter weit ins Wasser reicht und an ihren Flanken und Spitze beste Bedingungen zum Kitesurfen schafft.

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Punta Trettu liegt etwa 20 Kilometer nordwestlich von Porto Botte. Ihr fahrt zunächst in Richtung Matzaccara und biegt etwa 700 Meter vor dem Ortseingang nach links in Richtung der Fischfarm Gaviano S.R.L. Società Agricola ab. Wer aus dem Norden Sardiniens anreist, fährt im Kreisel am Ortseingang von Matzaccara weiter gerade aus in Richtung Porto Botte und biegt dann rechts zur Fischfarm ab. Ab hier ist Punta Trettu ausgeschildert. Ihr folgt nur noch der Straße gerade aus, bis sie am Ende eine Kehrtwende macht. Dann fahrt ihr nach links auf die Sandstraße in Richtung des Kitespots.

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

KMTV Kitereisen Tipp: Die Kehrtwende liegt auf einer Anhöhe über dem Kitespot. Haltet kurz an, steigt aus und genießt den Ausblick über diese fantastische Flachwasserlagune.

Sobald ihr unten angekommen seid, findet ihr rechtsseitig einen Parkplatz. Leider ist dieser an windigen Tagen schnell voll, daher lohnt es sich schon recht früh am Tag nach Punta Trettu zu reisen. Ein paar Stellplätze gibt es auch noch in Richtung Wasserkante, wenn ihr der Straße nach links folgt. Doch egal welchen Parkplatz ihr wählt, der 600 Meter lange Fußmarsch über die Landzunge bis hin zum Einstieg bleibt euch nicht erspart. Denn nördlich der Landzunge ist das Kitesurfen nicht erlaubt und nur an der Spitze habt ihr ausreichend Platz zum Starten und Landen der Kites.

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Bevor es zum Kiten aufs Wasser geht, solltet ihr euch mit den Spotregeln auf dem riesigen Schild am Ende der Landzunge vertraut machen. Kurz dahinter befindet sich die örtliche Kiteschule, bei der ihr Kitekurse buchen oder Material leihen könnt. Die Kites werden auf der kleinen Sandfläche aufgebaut und zum Starten mit ans Ufer genommen. Ihr solltet etwas Abstand zu den Bäumen halten, damit sich euer Kite nicht ungewollt darin verfängt.

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Der Mistral aus Nordwest und der Scirocco aus Südost sind die idealen Winde in Punta Trettu für konstante Sideshore-Bedingungen. Zudem profitieren beide Windrichtungen von der thermischen Verstärkung. Punta Trettu ist ein ideales Anfängerrevier zum Kitesurfen. Der komplette Kitespot besteht aufgrund der Seegrasfelder und der Abdeckung durch die Landzunge aus teils spiegelglattem Flachwasser. Der Stehbereich an der Spitze der Landzunge ist etwa 100 mal 300 Meter groß. Wobei er in Ufernähe je nach Wasserstand schon so flach ist, dass das Kitesurfen dort nicht möglich ist. Zudem wird der Bereich vor allem durch die örtliche Kiteschule genutzt.

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Punta Trettu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Der Kitespot Poetto Beach

Poetto Beach ist ein beliebter Kitespot direkt am neun Kilometer langen Stadtstrand vor Sardiniens Hauptstadt Cagliari. Wer beim Kitesurfen ein paar Zuschauer braucht, ist hier vor der beeindruckenden Kulisse der Stadt genau richtig. Poetto Beach ist ein Waverevier. Je nach Windrichtung und Windstärke bauen sich in der Bucht kleinere bis größere Wellen auf. Einen Stehbereich gibt es nicht.

Der Strand bietet genügend Platz zum Starten und Landen der Kites. Dennoch ist den Badegästen immer Vorrang zu gewähren. In der Hauptsaison ist das Kitesurfen auf Stadtstrand sogar nicht gestattet. Die beste Windrichtung für diesen Kitespot ist Südost über Ost bis Süd. Dann kommt der Wind in Poetto Beach Sideonshore bis onshore an.

Der Kitespot Porto Pino

Porto Pino ist eine kleine Hafenstadt in der Nähe von Sant‘ Anna Arresi, etwa 80 Kilometer südwestlich von Cagliari. Sie liegt am nördlichen Ende einer sichelförmigen Bucht an einem weißen, wunderschönen Sandstrand, umrahmt von grünen Pinienwäldern. Im Süden wird die Bucht von einer gigantischen Sanddüne begrenzt. Das Wasser ist kristallklar und fällt flach ab ins Meer.

Kitespot Porto Pino - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Der Strand ist sehr beliebt bei Badegästen und besonders in den Sommermonaten brechend voll. Dann ist das Kitesurfen auch nur in der dafür ausgewiesenen Kitezone, etwa in der Mitte des Strandes erlaubt. Hier und weiter in Richtung der Düne nimmt die Anzahl der badefreudigen Touristen spürbar ab. Entlang des Strandes gibt es zahlreiche Bars mit kühlen Getränken und vor der Kitezone eine Surf- und Segelschule, bei der ihr Kurse buchen oder Material leihen könnt.

Parken könnt ihr direkt am Strand hinter der Kitezone oder entlang der Straße zwischen den Seen Stagno di Porto Pino und Stagno del Corvo. Anfahren könnt ihr den Kitespot nur von hinten über die Seen. Die Sandstraße parallel zum Strand wird bereits in Porto Pino durch einen Zaun versperrt. Ihr müsst bereits vor der Ortseinfahrt links abbiegen und euch zum Strand durchschlagen. Am besten ihr schaut euch die Strecke vorher auf Google Maps an.

Kitespot Porto Pino - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Die beste Windrichtung zum Kitesurfen ist Südwest bis Süd. Dann kommt der Wind ganz konstant onshore am Kitespot an. Alle anderen Windrichtungen müssen übers Land, sodass sie mehr oder weniger böig sind. Westwinde bringen generell Wellen mit in die Bucht. Am Beach ist genügend Platz zum Landen und Starten der Kites. Der Stehbereich zum Kitesurfen ist etwa 50 bis 80 Meter breit. Porto Pino eignet sich für jede Könnerstufe. Bei Südwest sollten Anfänger die Onshore Bedingungen beachten. Bei Nordwest und West können die Wellen gerade im Frühjahr und Herbst schon beeindruckend werden.

Der Kitespot Chia

Der Kitespot Chia liegt ganz im Süden von Sardinien, genauer gesagt am Spiaggia Su Giudeu. Chia ist ein absoluter Traum. Der lange, breite Strand besteht aus hellem Sand und herrlich türkisfarbenem Wasser. Der Spiaggia Su Giudeu wird umrahmt von Dünen und einer Salzwasserlagune mit hunderten von rosafarbenen Flamingos. Das Schönste an Chia ist jedoch neben den tollen Wasserfarben die atemberaubende Anfahrt über die Serpentinenstraßen. Von nahezu jeder Kurve hat man einen fantastischen Ausblick auf die zerklüftete Küste Sardiniens. Überall ankern Segelboote in den türkisblauen Buchten zwischen gigantischen Felsen.

Kitespot Chia - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Küste - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Das Kitesurfen ist in der gesamten Bucht erlaubt. Aber wie fast überall auf Sardinien ist der Strand in den Sommermonaten so überfüllt, dass es nur wenig Platz zum Aufbauen und Starten gibt. Mittig der Bucht erhebt sich aus dem Wasser die kleine Felseninsel Isola Su Giudeu. Auf dem Wasser solltet ihr Abstand sowohl zu den Badegästen als auch zur Felseninsel halten. Am besten ihr kitet weiter draußen. Das Wasser ist kabbelig bis wellig. Der Stehbereich ist je nach Strandabschnitt 50 bis 300 Meter breit. Die besten Winde zum Kitesurfen in Chia kommen aus östlichen bis südlichen Richtungen. Bei Levante rücken auch schon mal Wellen bis zu drei Meter Höhe an.

Kitespot Chia - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitespot Chia - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Auch das Parkangebot am Kitespot von Chia ist in der Hochsaison stark begrenzt. Obwohl es mehrere kostenpflichtige Parkplätze gibt, sind diese aufgrund der großen Beliebtheit dieses Strandes schnell voll. Früh anzureisen ist also Pflicht. Für Tage, an denen es kein Wind zum Kitesurfen gibt, hält Chia entlang des Strandes stylische Bars zum Relaxen vor. Wer dennoch etwas Action braucht, findet bei einem der zahlreichen Anbieter vor Ort gute Angebote vom Kanu, Tretboot bis hin zum SUP.

KMTV Kitereisen Tipp: Der Felseninsel Isola Su Giudeu sollet ihr in jedem Fall einen Besuch abstatten. Entweder ihr schwimmt rüber oder leiht euch ein Kanu oder ein SUP aus.

Unterkünfte und Leben auf Sardinien

Es ist tatsächlich gar nicht so einfach auf Sardinien Unterkünfte in der Nähe der Kitespots zu finden, die annähernd bezahlbar sind. Gerade in den Sommermonaten ist der Preisanstieg enorm und ihr solltet Euch früh im Jahr um die Buchung kümmern. Sardinien ist kein typisches Pauschalreiseziel. Große Hotels und Bettenburgen wie auf den Kanaren sucht man auf Sardinien vergebens.

Kitereisen TV - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Dafür gibt es unzählige kleinere Guesthäuser und Ferienwohnungen. Man sollte aber schon genauer hinschauen, denn auch hier gibt es eine große Spannweite zwischen sehr attraktiven und weniger schönen Unterkünften. Um alle Kitespots entspannt erkunden zu können, verbrachten wir zwei Wochen unseres Kitereisen Checks im Norden und zwei Wochen im Süden Sardiniens.

Porto Pino

Unsere Wahl für den südlichen Teil der Insel fiel eindeutig auf Porto Pino. Porto Pino ist ganz auf Urlauber eingestellt. Restaurants, Eisdielen, ein Hafen und vor allem der nicht enden wollende Strand sorgen für einen entspannten Urlaub an einem karibikartigen Sandstrand. In den dahinter gelegenen Salzwasserbecken lassen sich zahlreiche Flamingos bewundern, die auf ganz Sardinien zu Hause sind.

Porto Pino - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Der kleine ehemalige Fischerort besitzt nicht nur einen eigenen Kitespot, auch liegen die beliebten Spots Porto Botte, Is Solinas und Punta Trettu nur 15 bis 30 Autominuten entfernt. Generell verfügt der Ort über eine gute geografische Lage zu den vorherrschenden Winden, sodass viele Spots zum Kitesurfen in der Nähe gut abgedeckt werden können.

Unterkunft Porto Pino - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

In Porto Pino gibt es mehrere gute Restaurants. Die meisten befinden sich am kleinen Hafen hinter dem Strandparkplatz. Ihr könnt euch aber auch gut selbst versorgen. Am Bel Caffe an der Hauptstraße gibt es einen kleinen „Tante Emma“ Laden, in dem ihr jeden Tag frische Brötchen, leckere italienische Wurst, Käse oder kalte Getränke bekommt. Größere Einkäufe können in Sant Anna Arresi erledigt werden. Ansonsten haben wir unseren Großeinkauf bei Lidl auf Sant Antioco gemacht. Am einfachsten lasst ihr euch von Google dort hin navigieren.

Porto Ottiolu

Die kleine Hafenstadt mit dem Zungenbrecherpotential im Nordosten von Sardinien war die zweiten Station unseres Kitereisen Checks. Gerade hier oben im Norden in der Nähe der Costa Smeralda ist es nicht ganz so einfach in den Sommermonaten eine preislich vertretbare Unterkunft zu finden. Porto Ottiolu bringt gleich mehrere Vorteile mit.

Porto Ottiolu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Porto Ottiolu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Er liegt etwa auf halber Strecke zwischen den wunderschönen Stränden San Theodoro mit dem Kitespot La Cinta und Budoni Beach. Porto Pollo, der bekannteste Spot zum Kitesurfen auf Sardinien, liegt etwa eine Auto-Fahrstunde von Porto Ottiolu entfernt. Auch die Stadt Olbia mit seinem internationalen Flughafen kann in 30 Minuten bequem erreicht werden.

Unterkunft Porto Ottiolu - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Porto Ottiolu selbst liegt ebenfalls direkt an einem wunderschönen Strand. An der kleinen Marina mit teils gigantischen Yachten reihen sich Restaurants, Bars und kleine Cafes aneinander. Ein wenig außerhalb von Porto Ottiolu gibt es mehrere Diskotheken in denen ihr bis zum Morgengrauen feiern könnt. Frische Brötchen gibt es direkt am Hafen. Größere Einkaufe haben wir in Budoni gemacht.

Alternativen zum Kitesurfen auf Sardinien

Die Badestrände

Auf Sardinien gibt es viele Alternativen zum Kitesurfen bzw. für windlose Tage. In erster Linie lädt die Insel natürlich zum Erkunden der unglaublich schönen Küste ein. Unzählige kleine Karibikbuchten mit türkisblauem Wasser warten nur darauf, von euch entdeckt zu werden. Unsere Empfehlungen in Sachen Badestrände sind Porto Pino und Chia im Süden, im Norden San Theodoro und Budoni Beach.

Budoni Beach - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Ein absolutes „Muss“ ist die Tour entlang der Costa Smeralda. Die Smaragdküste ist übersät von einzigartigen Traumstränden mit schneeweißem Sand und smaragdgrünem Wasser. Einige von ihnen gehören zu den schönsten der Welt. Empfehlen können wir die Strände rundum die Stadt Capricciol nördlich von Olbia.

Costa Smeralda - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Cagliari

Unser nächster Kitereisen Tipp ist Sardiniens Hauptstadt Cagliari. Wenn ihr hier im Süden unterwegs seid, solltet ihr unbedingt die historische Altstadt oder den schönen Hafen der Stadt erkunden. Cagliari hat unglaublich viel zu bieten. Zahlreiche kleine Läden in den verwinkelten Gassen laden zu Shoppingtouren ein.

Cagliari - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Auch kulturell ist die Stadt eine wahre Fundgrube. Die Bastione San Remy, von der ihr einen fantastischen Ausblick auf die Dächer der Stadt habt, und der Dom Santa Maria di Castello gehören fast schon zum Pflichtprogramm bei einem Stadtbesuch. Aber auch kulinarisch ist in Cagliari viel los. In vielen kleineren und größere Restaurants könnt ihr die sardische Küchen mit traditionellen Gerichten und typischen Weinen der Region kennenlernen.

Cagliari - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Eisdiele Peter Pan - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitereisen TV Tipp: Was wäre Italien ohne Eis. Auf der Suche nach dem besten Eis der Stadt sind wir auf die Gelateria Peter Pan gestoßen. Der kleine Laden an der Via Roma direkt am Yachthafen von Cagliari hat uns überzeugt. Nirgendwo haben wir bis dahin besseres Eis gegessen.

Olbia

Auch die kleine Hafenstadt im Nordosten von Sardinien ist ein Besuch wert. Olbia hat uns mit ihrer kleinen Innenstadt, den geschmückten Seitengassen und dem schönen Hafen von der ersten Minute an verblüfft. Romanische Bauwerke, zahlreiche moderne Bars und Restaurants versprühen einen ganz besonderen Charme und laden zum Entspannen und Genießen ein. Wer zum Shoppen nach Olbia kommt, findet in den Straßen Corso Umberto und Viale Aldo Moro eine breite Palette an Marken vor.

Olbia - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Kitereisen TV Tipp: Olbia ist die „Hauptstadt“ der Miesmuschelgerichte. Wer Meeresfrüchte mag, sollte sich diese Tradition nicht entgehen lassen.

Die Insel Sant Antioco

Unsere letzte Kitereisen TV Empfehlung ist die Insel Sant Antioco. Sie ist berühmt für ihre schönen Strände, dem kristallklarem Wasser und der gleichnamigen archäologisch bedeutsamen Hafenstadt Sant Antioco. Die vorgelagerte Insel liegt im äußersten Südwesten von Sardinien und ist mit dem Auto über einen Damm zu erreichen.

Kitereisen TV Tipp: Etwa auf der Hälfte des künstlichen Dammes gibt es eine kleine Haltebucht mit einem fantastischen Ausblick auf die Stadt Sant Antioco mit ihren vielen bunten Häusern.

Spiaggia di Coacuaddus - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Wer die kleine Hafenstadt besucht, sollte vor allem etwas geschichtliches Interesse mitbringen. Neben der Basilica Sant’Antioco Martire, dem kleinen Fort Su Pisu, sind vor allem die Nekropole und Tophet auf dem Festungshügel sehenswert. Wer lieber etwas ausspannen will, dem empfehlen wird den Spiaggia di Coacuaddus. Dieser wunderschöne Sandstrand liegt von Felsen eingerahmt an einer türkisblauen Bucht nur wenige Kilometer von Sant Antioco entfernt und bietet einen fantastischen Blick auf den Turm Torre Cannai.

Unser Kitereisen Fazit Sardinien

Sardinien Kitereisen und Kitesurfen Check Review

PROS

  • Trauminsel, karibische Kitespots, mehrere Windsysteme, kurze Flugzeit

KONTRAS

  • unzählige Badegäste in den Sommermonaten, teuer
59

Windsicherheit

84

Kitespots

89

Sehenswert

70

Preis / Leistung

ZUSAMMENFASSUNG

Sardinien ist ein absolutes Traumreiseziel. Vollkommen zu recht trägt die Insel mit ihren nahezu perfekten Stränden und dem türkisblauem Meer den Beinamen „Karibik Europas“. Auch in Sachen Kitesurfen erfüllt Sardinien alle Facetten für einen perfekten Kiteurlaub. Die vielen unterschiedlichen Windsysteme und tollen Kitespots mit unterschiedlichen Bedingungen ermöglichen es Euch fast täglich zum Kiten aufs Wasser zu gehen.

Denis - Sardinien Kitereisen und Kitesurfen

Ein weiteres Plus ist die kurze Anreise. Dennoch gibt es auch Abzüge. Obwohl Sardinien ein Ganzjahresziel zum Kitesurfen ist, empfehlen wir die Insel für Kitereisen nicht unbedingt in den touristisch überfüllten Monaten Juli und August. Viele Kitespots sind zu dieser Zeit aufgrund der vielen Badegäste nicht oder nur in ausgewiesenen Kitezonen befahrbar und auch die Preise insbesondere für Unterkünfte steigen enorm an. Für die restliche Zeit des Jahres gehört Sardinien für uns zu den TOP Zielen für Kitereisen in Europa und sogar darüber hinaus.