Surfers Paradise Kitesurfen – Der kilometerlange Strand an der Ostküste ist eine der TOP Adressen in Australien in Sachen Wellenreiten. Aber auch Kitesurfer treffen in Surfers Paradise auf gute Bedingungen und so wird der Luftraum über der Gold Coast bei guten Windverhältnissen nicht selten von bunten Kites gesäumt.

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Surfers Paradise – Skyline am kilometerweiten Strand der Gold Coast

Der Name ist in Surfers Paradise Programm. Überall laufen die Menschen, egal ob jung oder alt, mit dem Surfbrett unter dem Arm herum. Wer sein Brett nicht unter dem Arm trägt, transportiert es seitlich am Fahrrad oder auf dem Autodach. Longboards und Skateboards gehören ebenso zum Stadtbild, wie die vielen Surfshops aller großen namhaften internationalen Surflabels.

Wellenreiten - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Surfboards - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Surfers Paradise liegt an einem endlosen Sandstrand mit einer atemberaubenden Silhouette an Hochhäusern und dahinter liegende Gewässer mit Häfen. Surfers Paradise ist ein Ortsteil der Stadt Gold Coast ist und mit 25.000 Einwohnern im Vergleich zu anderen australischen Ortschaften und Städten relativ klein. Surfers, wie Surfers Paradise bei den Locals auch genannt wird, liegt an der australischen Ostküste im Bundesstaat Queensland.

Skyline - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Beach - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Das Ortsbild des bei jungen Urlaubern hoch im Kurs stehende Surfers Paradise ist geprägt durch eine stylische, moderne und abwechslungsreiche Gastroszene. Vom einfachen Imbisstand und internationalen Fastfoodketten, gibt es oft frisches Seafood, hausgemachte Eiscreme, Kulinarisches aus aller Welt bis hin zum fünf Sterne Luxusrestaurant. Auch das große Shoppingangebot in Strandnähe mit exklusiven Boutiquen und größeren Malls prägen das Bild Surfers.

Lifeguard - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Besonders beliebt ist die autofreie Fußgängerzone Cavill Avenue mit dem Centro Surfers, die direkt am Hauptstrand beginnt. Hier kann man direkt vom Strand kommend einen herrlichen Bummel in Strandklamotten machen. Ein weiteres Highlight ist der jeden Mittwoch- und Freitagabend stattfindende Surfers Paradise Beachfront Market direkt auf der Promenade am Strand.

Klima, Wind und beste Reisezeit zum Kitesurfen in Surfers Paradise

Surfers Paradise bietet aufgrund seiner Nähe zum Äquator ganzjährig warme Temperaturen. Jahreszeiten wie Sommer und Winter, wie sie in Deutschland vorkommen, sind dort kaum spürbar. Vielmehr lassen sich die Jahreszeiten in eine feuchte und heiße Jahreszeit, sowie in eine kühlere und trockenere Jahreszeit unterteilen.

Kitespot Loders Creek - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Die regenreichere Zeit mit Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius erstreckt sich von November bis März. In diesen Monaten regnet es an acht bis neun Tagen im Monat und die Luft ist oft schwül. Aber auch von April bis Juni kann es vermehrt zu Niederschlägen kommen, allerdings bei deutlich angenehmeren Temperaturen mit einer Tageshöchsttemperatur von 26 Grad Celsius.

Empfohlene Monate für Kitereisen: Januar, Februar, März, Oktober, November, Dezember

Nicht empfohlene Monate für Kitereisen: Juni, Juli, August

Erkennbar weniger Regen fällt in den Monaten Juli bis September. Zu dieser Zeit kommt es nur zu monatlich vier bis fünf Regentagen. Die Tageshöchsttemperaturen liegen dann zwischen 23 und 27 Grad. Die Wassertemperatur in Surfers liegt ganzjährig über der 20 Grad Marke. Sie steigt im Sommer auf 25 bis 27 Grad, so dass das Kitesurfen absolut in Boardshorts angesagt ist.

Kitespot The Spit Lagoon - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Die besten Windbedingungen gibt es an der Küste von Surfers Paradise von Oktober bis April. Hier liegt die durchschnittliche Windwahrscheinlichkeit zum Kitesurfen zwischen 50 und knapp 70 Prozent. Die windreichsten Monate sind von Januar bis März. Aber auch in der übrigen Zeit von Mai bis September liegt die Chance auf kitebare Tage um die 40 Prozent.

Kitespot Loders Creek - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Kitespot The Spit Ocean - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Betrachtet man die Komponenten, die gute Kitereisen ausmachen, nämlich Temperatur, Sonnenscheinstunden, Regentage und vor allem die Windwahrscheinlichkeit, solltet ihr für einen gelungenen Kiteurlaub nach Surfers Paradise den europäischen Winter wählen. Zu dieser Zeit reist ihr zwar in der Regenzeit von Queensland an, erhaltet aber im Vergleich zu den Sommermonaten gleich die doppelte Windausbeute. Als beste Reisezeit zum Kitesurfen in Surfers Paradise empfehlen wir daher die Monate von Oktober bis März.

Anreise und Kosten der Kitereise

Nach Surfers Paradise fliegt ihr am besten den 70 Kilometer nördlich liegenden internationalen Flughafen von Brisbane an. Von dort aus fährt man circa eine Stunde mit dem Auto nach Surfers Paradise. Wir haben Surfers Paradise mit dem Wohnmobil bei unserer Route zwischen Melbourne und Brisbane angefahren. Der gesamte Flug mit mindestens einem notwendigen Zwischenstopp dauert minimum 24 Stunden.

Anreise Flugzeug - Perth Kitereisen und Kitesurfen

Wir empfehlen eine individuelle Buchung der Reisebausteine Flug, Unterkunft und ggf. Mietwagen oder Wohnmobil. Pauschalreisen nach Australien werden nicht oft angeboten und sind dementsprechend überteuert. Die meisten großen Fluggesellschaften wie Emirates, Etihad, Air France, KLM, Qantas oder Singapore Airlines bieten den Hin- und Rückflug ab 1000 Euro mit Zwischenlandungen z.B. in Dubai, Abu Dhabi, Singapur oder Hong Kong an.

Nach der Ankunft am Flughafen von Brisbane nehmt ihr euch idealerweise einen Mietwagen nach Surfers. Alternativ bietet sich auch die Anmietung eines Wohnmobils an. Im Gegensatz zu den großen Metropolen Melbourne und Sydney kann man in Surfers Paradise mit dem Wohnmobil ziemlich entspannt fahren und findet sogar direkt am Strand preisgünstige Parkplätze. Einen kleineren Camper für zwei Personen bekommt ihr im Sommer in der Hauptsaison bereits ab 450 Euro pro Woche. Ein Wohnmobil für vier bis sechs Personen ist für eine Woche ab 1200 Euro zu haben.

Kitespot Currumbin Creek - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

In der Nebensaison außerhalb der australischen Schulferien wird es günstiger. Zu dem Mietpreis des Wohnmobils müsst ihr noch etwa 25 Euro pro Nacht für einen Stellplatz für das Wohnmobil mit einkalkulieren, denn Wildcampen ist in Australien mittlerweile verboten. Freie Stellplätze sind Mangelware oder in der Sommerferienzeit oft überfüllt.

KMTV-Tipp: Wer kann, sollte seine Campingplätze, sofern er in den australischen Sommerferien reist, bereits ab Deutschland vor buchen. Hilfreich beim Finden geeigneter Plätze ist die App Wikicamps für Australien.

Kitesurfen in Surfers Paradise

Surfers Paradise verfügt sowohl über Spots, an denen ihr in der Welle kiten könnt, als auch über Kitespots mit genialem Flachwasser. Wavespots finden sich überall entlang der offenen Pazifikküste, während man zum Freestylen den Nerang River überquert und dort in der geschützten Bucht spiegelglatte Reviere zum Kitesurfen findet. Hier liegen zwischen Labrador und Runaway Bay mit Loders Creek, Oatland Esplanade, Anglers Esplanade und Shearwater Esplanade gleich vier erstklassige Flachwasserkitespots auf nur sechs Kilometer.

Kitespot Loders Creek - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Wer ein Boot hat, kann auch zur Insel Kiteisland übersetzen und von dort aus starten. Der Kitespot The Spit Lagoon ist der einzige Flachwasserspot in der geschützten Bucht, den man vom Main Beach an der Ozeanküste erreichen kann. Die Wavespots am offenen Ozean reihen sich vom Kitespot The Spit Ocean im Norden über 20 Kilometer bis zum Spot Currumbin Creek im Süden aneinander. Prinzipiell kann man bis auf die Badezonen am gesamten Pazifikstrand von Surfers Paradise und den angrenzenden Kommunen auf dem offenen Meer kiten gehen.

Karte der Kitespots

Der Kitespot Loders Creek

Der Kitespot Loders Creek ist der südlichste der vier Flachwasserkitespots in der geschützten Lagune hinter der Southport Spit. Er liegt zwei Kilometer nördlich der Sundale Bridge im Len Fox Park. Parkplätze sind in der Marine Parade und in der Robert Street zahlreich vorhanden. Euren Kite könnt ihr an diesem Kitespot auf der Wiese direkt am Wasser Sand frei aufbauen oder auf dem schmalen Sandstrand. Bei Ebbe fallen die ersten fünfzehn bis dreißig Meter der Lagune trocken, so dass man auch auf dem Boden der Lagune Platz zum Aufbauen sowie Starten und Landen der Kites hat.

Kitespot Loders Creek - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Kitespot Loders Creek - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Kitespot Loders Creek - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Der vorherrschende Südostwind kommt in Loders Creek sideonshore von rechts. Hier solltet ihr etwas Acht geben beim Launchen der Kites, da einige Bäume des Parks bis an die Wasserkante reichen. Im Sommer schafft der thermisch bedingte Wind Windstärken von 15 bis 30 Knoten. Das Wasser ist auf der Oberfläche sehr glatt und bei auf- und ablaufendem Wasser hat man teils knöcheltiefe Bereiche sowie ein sehr großen Stehbereich.

Kitespot Loders Creek - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Kitespot Loders Creek - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

In der Mitte der Lagune bilden Sandbänke ebenfalls große Stehbereiche bei Low-Tide. Von Loders Creek kann man hervorragend zum gegenüberliegenden etwa 700 Meter entfernten Kitespot The Spit Lagoon rüber kreuzen. Für nicht kitende Partner stehen direkt am Spot ein schöner, schattenspendender Pavillon sowie Bänke am Wasser mit tollem Blick auf die Kiteaction zur Verfügung.

Der Kitespot Oatland Esplanade

Folgt man der Marine Parade in Richtung Norden über die Lands End Bridge und nimmt dann die Bayview Street, erreicht man nach vier Kilometern den Kitespot Oatland Esplanade. Der Surfspot liegt an der gleichnamigen Wohnstraße. Parkplätze sind entlang der Straße ausreichend vorhanden. Über einen 20 Meter breiten Rasen, auf dem ihr euren Kite bequem aufbauen könnt, erreicht man den je nach Tidenstand etwa zehn Meter breiten Sandstrand. Der Strand wird hier nördlich und südlich von einer 20 bzw. 40 Meter ins Wasser ragenden Steinmole begrenzt. Er hat eine Gesamtlänge von 200 Metern, die man auf ihrer vollen Länge zum Kitesurfen nutzen kann.

Kitespot Oatland Esplanade - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Die sommerliche Seabreeze kommt, wie in Loders Creek, sideonshore von rechts. Auf dem Wasser herrschen Flachwasserbedingungen und es gibt einen großen Stehbereich. Vom Wendeplatz der Oatland Esplanade bzw. vom nördlichen Strandende könnt ihr direkt auf den sich anschließenden Kitespot Anglers Esplanade schauen, der nur durch einen Bootskanal getrennt 50 Meter entfernt liegt.

Der Kitespot Anglers Esplanade

Der Kitespot Anglers Esplanade liegt keine 50 Meter Luftlinie vom Kitespot Oatland Esplanade entfernt. Die Spots lassen sich untereinander mit einem kurzen Schlag auf dem Kiteboard binnen weniger Sekunden erreichen. Mit dem Auto muss man jedoch außen um die Bootsmarina auf der Bayview Street herum fahren, so dass die Spots dann doch fast zwei Kilometer voneinander entfernt liegen.

Kitespot Anglers Esplanade - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Am Kitespot Anglers Esplanade, der ebenfalls in der gleichnamigen, ruhigen Wohnstraße Anglers Esplanade liegt, herrschen die vergleichbare Bedingungen zum Kitesurfen wie in der Oatland Esplanade. Jedoch ist der Strand hier 700 Meter lang und wird von zwei äußerst kurzen Steinmolen am nördlichen und südlichen Ende begrenzt.

Der Kitespot Shearwater Esplanade

Der Kitespot Shearwater Esplanade ist der Nördlichste der vier Flachwasserkitespots in der Bucht nördlich von Surfers Paradise. Er liegt nur einen Steinwurf von den beiden südlicher liegenden Spots Oatland und Anglers Esplanade entfernt und wartet mit nahezu identischen Bedingungen zum Kitesurfen auf. Der Strand ist 700 Meter lang und ist in der Mitte etwas breiter. Von hier aus habt ihr den kürzesten Weg, um zur Insel Crab Island mit ebenfalls guten Flachwasserbedingungen zu kiten.

Kitespot Shearwater Esplanade - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Kitespot Shearwater Esplanade - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Der Kitespot The Spit Lagoon

The Spit Lagoon ist der einzige Flachwasserspot auf der Pazifikseite. Man erreicht ihn, wenn man vom Main Beach den Seaworld Drive ganz bis zum nördlichen Ende und dann über den Doug Jennings Park auf der schmalen Landzunge wieder südlich bis zum Spot am Ende der Landzunge fährt. Die etlichen Temposchwellen südwärts auf der Straße zwingen einen mit gemäßigter Geschwindigkeit bis zum Spot zu fahren und das ist auch genau richtig, weil man sowohl linksseitig als auch rechtsseitig einen faszinierenden Blick auf die farbenfrohe Lagune mit ankernden Booten und schönen Stränden hat.

Kitespot The Spit Lagoon - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Parkplätze sind beidseitig auf der ganzen Straße südwärts zahlreich vorhanden. An dem Spot hat man selten Kiter, da der im Sommer vorherrschende Südostwind hier aufgrund der Nähe zu den Gebäuden auf der südöstlich gelegenen Landzunge Southport Spit etwas böiger kommt als am Westufer der Lagune, wo die anderen Flachwasserkitespots liegen. Trotzdem ist das Kitesurfen an diesem Spot schon etwas ganz besonderes. An dem herrlichen Sandstrand ist noch genügend Platz zum Launchen der Kites vorhanden. Es herrschen gute Flachwasserbedingungen, jedoch ist der Stehbereich kleiner als z.B. in Loders Creek.

Kitespot The Spit Lagoon - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Aufgrund der exponierten Lage am südlichen Ende der schmalen Landzunge würden wir den Spot Anfängern nicht empfehlen, weil man aufgrund der Windrichtung schnell in die offene Bucht getrieben werden kann und an der Marine Parade am Westufer nicht jeder Küstenabschnitt zum Anlanden geeignet ist. Besonders an diesem Spot solltet ihr auf Jet Skis, Schnellboote und sonstige Wasserfahrzeuge achten.

Der Kitespot The Spit Ocean

Der Kitespot The Spit Ocean liegt gegenüber des Spots The Spit Lagoon am offenen Pazifikstrand. Er ist der nördlichste Kitespot am Main Beach. Ihr braucht nur den Seaworld Drive bis zum nördlichen Ende fahren und auf dem großen Parkplatz parken. Der Spot ist ein Wellenspot mit schräg auflandigem Wind von rechts. Ihr kitet entweder auf dem 200 Meter breiten Abschnitt zwischen der Steinmole und dem Pier, wo teils gute steile Wellen laufen, oder südlich des Piers.

Kitespot The Spit Ocean - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Achtet zwischen Mole und Pier aber auf die Wellenreiter-Locals und fördert somit ein gutes Miteinander. Vom Pier aus habt ihr gegen ein kleines Eintrittsgeld hervorragende Möglichkeiten, gute Foto- oder Filmaufnahmen von der Action auf dem Wasser zu schießen. Der feine Sandstrand bietet ausreichend Platz zum Launchen der Kites. Da es sich hier um einen beliebten Hundestrand handelt, sollte man kurz schauen, wo man seinen Kite ablegt.

Der Kitespot Narrow Neck (Pazifikkitespots)

Der Kitespot Narrow Neck steht stellvertretend für alle am offenen Pazifik liegenden Kitespots wie Mermaid Beach, Nobby Beach oder Burleigh Heads. Hier herrschen nahezu die identischen Bedingungen zum Kitesurfen. Der gesamte Sandstrand von Surfers Paradise ist, bis auf die eingerichteten, kleinen Badeabschnitte, zum Kitesurfen frei gegeben. Der Strand hat oftmals eine Breite von bis zu 100 Metern und erstreckt sich auf über 20 Kilometer Länge, so dass genügend Platz zu Land, aber auch zu Wasser vorhanden ist.

Skyline - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Am Strand solltet ihr natürlich auf Badegäste und Spaziergänger Rücksicht nehmen und nicht direkt in Luv von Badezonen oder Lifeguardhäuschen kiten. Am Main Beach von Surfers Paradise hat man kleine bis mittlere Wellen, die in der Regel am Strand weit und flach auslaufen. Der Stehbereich reicht nur wenige Meter in das Meer hinein. Der thermische Sommerwind aus Südosten kommt am Pazifikstrand ebenso wie an den geschützten Flachwasserspots sideonshore von rechts. Der Blick beim Kiten vom Meer auf die beeindruckende Skyline von Surfers ist einmalig.

Beach - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

KMTV-Tipp: Sollte der Wind ein paar Knoten zu schwach zum Kiten in der Welle am Main Beach sein, so gehen oft immer noch die Flachwasserkitespots in der Coral Sea, bei denen man aufgrund des glatten Wassers weniger Druck im Schirm benötigt.

Unterkunft in Surfers Paradise

Unterkünfte sind nahezu in jeder Preiskategorie zu haben. In der Hauptreisezeit bekommt ihr eine Woche im Hostel ab 200 Euro. Gute Hotels sind für eine Woche ab 500 Euro zu haben und nach oben hin findet man Unterkünfte in jeglicher Preiskategorie. Surfers Paradise war die vorletzte Station unserer Wohnmobilkitereise von Melbourne nach Brisbane. Wir haben uns für unseren Aufenthalt in Surfers für den Main Beach Tourist Park entschieden. Dieser kleine und sehr schön angelegte Campingplatz liegt nur durch eine Straße getrennt vom Strand.

Kitespot Shearwater Esplanade - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Skyline - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Er hat eine kleine gemütliche Poolarea mit Liegen und Sonnensegel sowie eine sehr gepflegte Barbecueecke und einen kleinen Kinderspielplatz. Hier kann man direkt am Main Beach kiten gehen und die geschützten Flachwasserspots sind auch nur vier Kilometer entfernt. Bis zum Zentrum von Surfers in der Cavill Avenue läuft man an der Strandpromenade drei Kilometer oder man nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel und benötigt dann eine viertel Stunde ins Zentrum.

Die sonstigen Lebenshaltungskosten für z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittel, Essengehen sowie Eintrittsgelder für Sehenswürdigkeiten sind mit denen in Deutschland vergleichbar. Sie können teilweise auch etwas drüber liegen. Dafür liegen die Benzinpreise deutlich unter dem deutschen Niveau.

Alternativen zum Kitesurfen in Surfers Paradise

Im Gegensatz zu den langsam gewachsenen Metropolen wie Sydney oder Melbourne ist Surfers Paradise noch sehr jung. Seit 1933 heißt der Ort Elston überhaupt erst Surfers Paradise. Der Bauboom und die ersten Hochhäuser entstanden in den 50er und 60er Jahren und ab diesem Zeitpunkt startete Surfers zu der Touristenhochburg durch, die sie bis heute ist. Dementsprechend ist das historische und kulturelle Angebot sehr überschaubar und eine Sightseeingtour durch Surfers ist schnell erledigt.

Surfkurse Beach - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Surfkurse - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Der Q 1 Tower mit 322,5 Metern Höhe ist einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Surfers Paradise. Er ist das höchste Gebäude Australiens und kann auf dem 230 Meter hohen Skydeck besucht werden. Von hier aus hat man eine atemberaubende Aussicht über die anderen Hochhäuser, die sich wie Perlen an den breiten und langen Strand reihen. Wer höher hinaus will, der lässt von einem der zahlreichen Anbieter mit einem Helikopter über die Skyline und den Strand fliegen. Wir haben noch nie so einen dichten Helikopterverkehr in der Luft gesehen, wie hier in Surfers Paradise.

Skyline - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Helikopter - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Lässt man den weitläufigen Strand mit seinen tollen Wellen, den Wellenreitern und den braungebrannten Strandschönheiten als Sehenswürdigkeit außen vor, dann wird es auch schon knapp mit nennenswerten Punkten, die man in Surfers gesehen haben muss. Surfers Paradise steht für ein unbeschwertes Beachlife mit tollen Restaurants, Bars und Clubs sowie Shopping. Besonders die Nachtschwärmer kommen hier voll auf ihre Kosten, denn Surfers verfügt über ein ausgeprägtes Nachtleben mit angesagten Clubs, Pubs und Table Dance Bars. Beliebter Anlaufpunkt ist auch das Hard Rock Café Surfers Paradise in der Cavill Avenue mit seiner mehr als zehn Meter langen, beleuchteten Gitarre an der Außenfassade.

Skyline - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Skyline - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

KMTV-Tipp: Fahrt über den Seaworld Drive in nördlicher Richtung aus Surfers Paradies raus bis zum South Port Pier. Das Pier reicht 200 Meter in das Meer und von hier aus habt ihr einen tollen Ausblick auf die Skyline von Surfers, welches von hier völlig surreal aussieht. Ein kleines Eintrittsgeld wird für das Betreten des Piers verlangt.

Wenn ihr den Parkplatz des Piers weiter in nördlicher Richtung linksseitig verlasst, dann kommt ihr auf eine lange Landzunge, die links- und rechtsseitig der Straße traumhafte und seichte Badestrände offeriert. Wir fanden den ganz am Ende der Landzunge mit Blick auf Surfers am Schönsten und hier sind kaum Menschen: Einfach ein Geheimtipp. Und obendrein kann man an dem Strand auch noch Kitesurfen.

Wissenswertes für Kitereisen nach Surfers Paradise / Australien

Bevor man nach Australien reist, muss man sich ein kostenfreies Visum besorgen, welches man vor seiner Reise hier online beantragen kann. Das Visum kann ein bis drei Tage nach Beantragung online abgerufen und ausgedruckt werden. Es ist zwölf Monate gültig und berechtigt in diesem Zeitraum zu einem touristischen oder geschäftlichen Aufenthalt von bis zu drei Monaten.

Koala - Surfers Paradise Kitereisen & Kitesurfen

Wer sich in Australien einen Mietwagen oder Wohnmobil leiht, sollte bedenken, dass auf dem fünften Kontinent Linksverkehr herrscht. Australien ist der Kontinent mit den giftigsten Tieren sowohl zu Land als auch zu Wasser. Man sollte immer besonnen vorgehen, Warnschilder beachten und am besten schauen, was die Einheimischen machen.

Unser Kitereisen Fazit

Kitereisen Check Surfers Paradise - Kitereisen und Kitesurfen

PROS

  • Seabreeze, abwechslungsreiche Kitespots, Beachlife

KONTRAS

  • langer Flug, wenig Sehenswürdigkeiten
65

Windsicherheit

67

Kitespots

50

Sehenswert

59

Preis / Leistung

ZUSAMMENFASSUNG

Surfers Paradise hält, was es verspricht. Es ist das Paradies für Surfer und hier kann man den Surferlifestyle voll ausleben und das nicht nur als Wellenreiter. Kitesurfer haben auf kleinstem Raum die Möglichkeit entweder in einer guten Welle auf dem Pazifik oder auf richtig guten Flachwasserkitespots zu kiten. Hinzu kommt eine richtig gute und an Surfer orientierte Infrastruktur mit coolen Unterkünften, stylischen Restaurants und Bars und einem über die Grenzen von Surfers Paradise hinaus bekannten Nachtleben. Shopping, Strand und Meer liegen in Surfers sehr eng beieinander und bieten die Grundlage für eine tolle Reise auch für nicht surfende Partner oder Familien.