Sydney Kitesurfen Australien – Das segelförmige Opernhaus und die dahinter liegende Harbour Bridge sind die weltberühmten Wahrzeichen Sydneys. Die größte Stadt Australiens bietet einen tollen Mix aus urbanem Leben am Wasser mit kurzen Wegen in die Berge. Die exponierte Lage am Südpazifik gepaart mit dem Seewind Seabreeze machen Sydney aber auch zu einer Top-Destination für Kitereisen an die Ostküste Australiens.

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Sydney – Größte Metropole Australiens

Sydney ist das Zentrum für Handel, Industrie und Finanzen in Australien. Auch in Sachen Tourismus steht die Stadt ganz oben auf der Liste der australischen Städte. Mit über fünf Millionen Einwohnern ist sie größte Stadt Australiens und Hauptstadt des Bundesstaates New South Wales. Die Bevölkerung ist ein bunter Mix verschiedener Kulturen, nahezu ein Drittel der Bewohner Sydneys sind außerhalb Australiens geboren.

Sydney City - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Bondi Beach - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Die Stadt liegt im Südosten Australiens am Pazifischen Ozean. Im Westen reicht sie bis an das Gebirge der Blue Mountains, während sie im Osten von den Weiten des südpazifischen Ozeans begrenzt wird. Sie wird von zwei großen Buchten eingeschnitten, im Süden von der Botany Bay und weiter nördlich vom Port Jackson, der auch Sydney Harbour genannt wird. Dieser Umstand macht Sydney zu einem Paradies für Wassersportler und beschert der Stadt mehr als 70 Strände, darunter auch den berühmten Surferstrand Bondi Beach.

Sydney Oper - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Sydney City - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Harbour Bridge - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Während die Bucht Port Jackson mit dem berühmten Opernhaus und der dahinter liegenden Harbour Bridge sowie der Skyline des Central Business Districtes der Anziehungspunkt der Touristen aus aller Welt ist, so ist die weitläufige Botany Bay mit ihren aneinander gereihten Kitespots vor der Kulisse des internationalen Flughafens und der dahinter liegenden Silhouette der Skyline Sydneys das Epizentrum der Kitesurfer.

Klima, Wind und beste Reisezeit zum Kitesurfen in Sydney

Bedingt durch die Lage auf der Südhalbkugel der Erde finden die Jahreszeiten in Sydney entgegengesetzt zu denen in Europa statt. Prinzipiell ist Sydney mit seinem subtropischen Klima ganzjährig gut zu bereisen. Besonders die Frühjahrs- und Herbstmonate eignen sich ideal für einen schönen Sightseeingurlaub mit angenehm warmen Temperaturen und wenig Niederschlägen. Als Kitesurfer bereist man Sydney am besten in den australischen Sommermonaten zwischen Oktober und März.

Kitespot Brighton Le Sands - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Zu dieser Zeit findet man in der Metropole die besten Windbedingungen zum Kitesurfen sowie warme Temperaturen mit einer Durchschnittstemperatur von 22 bis 26 Grad Celsius vor. Im Hochsommer von Dezember bis Februar steigen die Tageshöchsttemperaturen oft über die 30 Grad Marke und auch Rekordtemperaturen jenseits der 40 Grad Marke werden immer häufiger gemessen. Mit statistisch sieben bis zehn Regentagen bleiben die Niederschlagsmengen auf das Jahr gesehen relativ konstant. Am wenigsten Regen fällt in den Monaten von Juli bis Dezember. Die meisten Niederschläge werden von Januar bis Juni verzeichnet.

Empfohlene Monate für Kitereisen: Januar, Februar, März, Oktober, November, Dezember

Nicht empfohlene Monate für Kitereisen: April, Mai, Juni

Die Wassertemperatur liegt im Sommer bei 22 Grad Celsius und im Winter geht diese auf bis zu 15 Grad zurück. Der australische Winter kann mit Tageshöchsttemperaturen von bis zu 16 Grad noch immer relativ mild sein, jedoch können die Temperaturen auch auf bis zu kühlen acht Grad fallen. Die besten Windverhältnisse für Kitereisen hat man von Oktober bis März mit einer statistischen Windwahrscheinlichkeit von rund 60 Prozent an kitebaren Tagen.

Kitespot Brighton Le Sands - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Der vorherrschende sommerliche Seewind Seabreeze kommt hauptsächlich aus nordöstlichen Richtungen, manchmal auch aus Südosten und baut sich im Laufe des Tages immer mehr auf. Er erreicht in der Regel die 20 Knoten Marke in der Spitze. Aber auch in den Wintermonaten ist es in und um Sydney keineswegs windstill, hier liegt die Windstatistik bei knapp 50 Prozent. Die beste Reisezeit zum Kitesurfen und für Kitereisen nach Sydney ist von Oktober bis März.

Anreise und Kosten der Kitereise

Wir empfehlen für eine Australien Reise eine individuelle Buchung der Reisebausteine Flug, Unterkunft und ggf. Mietwagen oder Wohnmobil. Pauschalreisen nach Australien werden nicht oft angeboten und sind dementsprechend überteuert. Die meisten großen Fluggesellschaften wie Air France, Emirates, Etihad, Qantas, KLM, oder Singapore Airlines bieten den Hin- und Rückflug ab 1000 Euro mit Zwischenlandungen z.B. in Dubai, Abu Dhabi, Singapur, Bangkok oder Hong Kong an. Die Flugzeit beträgt ab Deutschland mit einer notwendigen Zwischenlandung mindestens einundzwanzig Stunden.

Anreise - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Wer seinen Urlaub hauptsächlich direkt in Sydney verbringen will, dem raten wir zu einer Kombination aus Unterkunft und Nutzung der sehr gut ausgebauten Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel. City-Parkplätze sind rar und kosten horrende Summen. Sydney hatte die teuersten Parkhäuser, die wir in Australien gesehen haben. Eine halbe Stunde Parken kostete 27 Dollar, für die Stunde wurden 39 Dollar berechnet. Ab drei Stunden zahlt man 89 Dollar. Zudem verbringt man sowohl morgens als auch nachmittags wertvolle Urlaubszeit in der Rush Hour.

Anreise - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Für Wohnmobilreisende, die ihre Tour erst in Sydney beginnen, raten wir die Anmietung des Wohnmobils erst ab dem Zeitpunkt zu machen, ab dem man die Stadt auch verlässt. Sydney mit einem größeren Wohnmobil zu erkunden macht aufgrund der Parksituation eher wenig Sinn. Einen kleineren Camper für zwei Personen bekommt man im Sommer in der Hauptsaison bereits ab 450 Euro pro Woche. Ein Wohnmobil für vier bis sechs Personen für eine Woche ist ab 1200 Euro zu haben. In der Nebensaison außerhalb der australischen Schulferien wird es günstiger.

Anreise - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Hinzu kommen die Gebühren für Campingplätze, denn Wildcampen ist in Australien mittlerweile verboten und freie Stellplätze sind in der Sommerferienzeit oft überfüllt und in manchen Regionen auch nicht leicht zu finden. Ein durchschnittlicher Stellplatz mit Stromanschluss kostet in Australien für ein Wohnmobil 25 bis 35 Euro je Nacht.

KMTV-Tipp: Wer kann, sollte seine Campingplätze sofern er in den australischen Sommerferien reist, bereits ab Deutschland vor buchen.

Kitesurfen in Sydney

Mehr als 20 nennenswerte Kitespots reihen sich vom Wanda Beach im Cronulla State Park im Süden der Stadt über die Botany Bay auf einer Distanz von 60 Kilometern bis zum Palm Beach im Norden aneinander. Hierbei wird der Fokus ganz klar auf die citynahen Kitespots an der Botany Bay gelegt.

Kitespot Brighton Le Sands - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Karte der Kitespots

Der Kitespot Brighton Le Sands

Der Kitespot Brighton Le Sands ist der nördlichste Spot zum Kitesurfen in der Botany Bay. Er liegt vis a vie zu den ins Wasser ragenden Start- und Landebahnen des Sydney International Airport. An diesem Spot ist man der erste Abnehmer der meist aus Nordosten wehenden Seabreeze, die hier sideshore von links weht. Der Wind kommt zwar über das Flugfeld des Flughafens über Land, ist jedoch gar nicht so böig, wie man es anhand der geografischen Lage meinen sollte.

Kitespot Brighton Le Sands - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Aufgrund der geschützten Lage in der Bucht Botany Bay gibt es hier keine Wellen auf dem Wasser. Die Wasserbedingungen sind eher kabbelig. In der Nähe der Start- und Landebahn des internationalen Flughafens hat man sehr gute Flachwasserbedingungen, die jedoch den Windsurfern vorbehalten sind. Kitesurfer müssen einen Sicherheitsabstand zur den Landebahnen einhalten. Hier am besten orientiert ihr euch an den Locals bzw. sprecht diese an.

Kitespot Brighton Le Sands - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Kitespot Brighton Le Sands - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Der Strand besteht aus feinem weißen Sand und es sind kaum Muscheln vorhanden. Er hat eine Tiefe von 20 bis 50 Metern und bietet damit genügend Platz zum Starten und Landen der Kites. Hinter dem Strand liegt eine Naherholungsgrünfläche und direkt dahinter verläuft die vielbefahrene australische A1. Im Wasser wird es recht schnell tief, größere Gefahrenquellen sind nicht vorhanden. Lediglich auf Jet Skis und auf die Steinmolen, die in regelmäßigen Abständen ins Meer ragen, sollte man beim Kitesurfen acht geben.

Kitespot Brighton Le Sands - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Kitespot Brighton Le Sands - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Am Kitespot Brighton Le Sands hat man während des Kitens die einzigartige Sicht auf die vielen großen Flugzeuge verschiedener internationaler Fluggesellschaften, die in Sydney im Minutentakt starten und landen.

Der Kitespot First Groyne

First Groyne ist der nächste Kitespot in der Botany Bay und schließt sich direkt südlich an den Kitespot Brighton Le Sands an. Die Entfernung zwischen diesen beiden Revieren beträgt etwa einen Kilometer und der Strand ist durchgängig. Direkt am Spot gibt es gleich zwei größere Parkplätze, so dass man sein Material nur wenige Meter tragen muss. Zwischen Strand und Parkplatz existiert eine kleine Grünfläche, wo man seinen Kite auch sandfrei abbauen kann.

Kitespot First Groyne- Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Kitespot First Groyne - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Aufgebaut wird auf dem feinen, weißen, etwa 30 Meter tiefen Sandstrand südlich der ins Wasser verlaufenden Steinbuhne. Das Wasser ist hier nur wenige Meter stehtief, die Wasseroberfläche kann als Flachwasser bis Kabbelwasser bezeichnet werden. Gefahren gibt es im Wasser, bis auf andere Wasserfahrzeuge und eben die Steinmole, nicht. Die nordöstliche Seebreeze weht an diesem Kitespot sideshore von links. Auch wer an diesem Spot zum Kitesurfen aufs Wasser geht, genießt eine tolle Sicht auf die Starts und Landungen der großen Flugzeuge am Sydney International Airport.

Der Kitespot Ramsgate Beach

Der Kitespot Ramsgate Beach liegt knapp zwei Kilometer südlich vom Kitespot First Groyne in der Botany Bay. Zwischen den beiden Stränden verläuft eine schöne Promenade direkt am Strand entlang. Am Ramsgate Beach sind direkt am Spot noch mehr Parkmöglichkeiten als in First Groyne gegeben.

Kitespot Ramsgate Beach und First Groyne - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Dafür ist der Strand mit etwa zehn Metern hier deutlich schmaler. Der Wind kommt am Kitespot Ramsgate Beach durch den Verlauf der Bucht sideonshore von links. Gefahren auf dem Wasser gibt es soweit keine.

Der Kitespot Dolls Point

Weitere 500 Meter südlich vom Kitespot am Ramsgate Beach liegt der Kitespot Dolls Point. Dieser Kitespot unterscheidet sich etwas zu den nördlichen Kitespots in der Botany Bay, denn er liegt hinter dem Dolls Point etwas nach hinten versetzt. Er bietet daher direkt am Strand perfekten beständigen Wind, in der Regel sideshore von links. In dem hinter dem Beach liegenden Cook Park gibt es windlose Schattenplätze für nicht kitende Partner oder Familien.

Kitespot Dolls Point - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Sanitäre Anlagen, ein Spielplatz und ein Strandkiosk finden sich am Kitespot ebenso wie ein Restaurant für Snacks, Eis und Getränke. Die Parkmöglichkeiten sind etwas begrenzt, aber man kann auch in den angrenzenden Wohnstraßen parken. Der Dolls Point Beach ist mit über 50 Metern Tiefe der breiteste Strand zum Kitesurfen an der Botany Bay. Trotz vieler Badegäste im Sommer bietet der Strand auf einer Länge von 250 Metern viel Platz zum Aufbauen, Starten und Landen der Kites. Die Badeurlauber liegen überwiegend an der Wasserkante, so dass dahinter eine riesige Strandfläche für die Kitesurfer über bleibt.

Kitespot Dolls Point - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Von hier aus kann man perfekt zum gegenüberliegenden Kitespot Towra Point und dort vor schöner und menschleerer Kulisse im Flachwasser kiten. Aber Vorsicht: Am Kitespot Dolls Point herrscht eine sehr starke tidenabhängige Strömung aufgrund des Channels zwischen dem Dolls Point und dem gegenüberliegenden Towra Point. Je nach Tide wird ein herrenloses Board in wenigen Minuten in den Georges River oder durch die Bucht auf das offene Meer gespült. Ansonsten gehört Dolls Point zu den anfängerfreundlichen Kitespots in der Botany Bay.

Der Kitespot Towra Point

Der Kitespot Towra Point ist ein Exot unter den Kitespots Sydneys, da er nur über das Wasser erreichbar ist. Er liegt auf der gleichnamigen Halbinsel Towra Point, die im Süden der Botany Bay mehrere Kilometer in die Bucht hineinreicht. Towra Point ist ein Naturschutzgebiet und Rückzugsort für viele endemische Arten. Das 600 Hektar große Reservat wird streng geschützt und darf nur mit Erlaubnis betreten werden.

Kitespot Towra Point- Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Eine Ausnahme gilt für den Strand, der bis zu den Verbotsschildern betreten werden darf. Straßen gibt es in dem Naturreservat nicht. Der Kitespot liegt direkt an der nördlichen Spitze der Halbinsel und ist am besten mit dem Kite ab Dolls Point oder einem der anderen Kitespots in der Botany Bay zu erreichen. Wer hat, der kann auch mit dem Boot übersetzen. Der 20 Meter tiefe weiße Sandstrand an der Spitze der Halbinsel bietet genügend Platz, um Kites dort mal zu landen oder zu starten. Die vorherrschende Seabreeze aus Nordosten kommt je nachdem, ob man vor oder hinter dem Towra Point kitet, auflandig, sideshore von rechts oder bei spiegelglattem Wasser sideoffshore.

Der Kitespot Kurnell

Der Kitespot Kurnell liegt auf dem Kurnell Peninsula Headland, einer Halbinsel, die im Südwesten die Botany Bay nahezu abschließt. Kurnell ist kein Spot für Anfänger beim Kitesurfen. Der Strand ist sehr schmal und bietet daher wenig Platz zum Starten und Landen der Kites. Im Sand liegen viele scharfe Muscheln, so dass man beim Aufbauen der Kites besondere Vorsicht walten lassen sollte, wenn man seinen Kite nicht beschädigen will. Des weiteren sind etwa alle 120 Meter Steinmolen im Wasser, die selber bis zu 100 Meter in das Wasser ragen.

Kitespot Kurnell - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Da der Spot nur bei nördlichen Winden funktioniert ist gerade für Anfänger das Rauskreuzen zwischen den Steinmolen nicht so einfach. Auch die Straße bzw. der Parkplatz in direktem Anschluss an den Strand stellt bei dem auflandigen Wind eine weitere Gefahrenquelle dar. Bei der südöstlichen Seabreeze funktioniert der Spot nicht. Kurnell ist aufgrund seiner Lage der windigste Spot in ganz Sydney. Auf dem Wasser herrschen sehr gute Flachwasserbedingungen vor.

Aufgrund der Nähe zur Meerenge in den offenen Pazifik wurden hier schon mehrfach Bullenhaie gesichtet, die neben dem Weißen Hai und dem Tigerhai für den Menschen potentiell gefährlich werden können. Ein großer Parkplatz ist am Bonna Point Reserve Park vorhanden, von wo man nur wenige Schritte mit seinem Material zum Spot gehen muss.

Unterkunft in Sydney

Sydney war für uns einer von mehreren Zwischenstopps auf unserer Route mit dem Wohnmobil von Melbourne nach Brisbane. Wir haben daher als Stellplatz für unser Euro Deluxe Wohnmobil den zentralen Sydney Tourist Park in dem Stadtviertel Miranda gewählt. Es gibt sicherlich schönere Camperstellplätze rund um Sydney, aber dieser Platz ist der nächste sowohl zu den Topkitespots in der Botany Bay als auch zum Stadtzentrum. Bis zur Harbour Bridge waren es trotzdem noch 25 Kilometer, die man aber bequem mit der S-Bahn in knapp einer Stunde bewältigen konnte. Zu den Kitestränden in der Botany Bay mit ausreichend Parkmöglichkeiten waren es hingegen nur acht Kilometer.

Wohnmobil - Melbourne Kitereisen und Kitesurfen

KMTV Kitereisen-Tipp: Wer keine Lust hat eine Stunde mit der S-Bahn in die Innenstadt Sydneys zu fahren, der kann auch mit dem Wohnmobil in das Randgebiet der Innenstadt fahren und dann zwei bis drei S-Bahnstationen in die Stadt rein fahren. Es wird auf jeden Fall teurer, weil in der City nahezu immer Parkgebühren anfallen und aufgrund des Verkehrs ist eine Zeitersparnis eher fragwürdig.

Verkehr - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Bondi Beach - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Sonstige Lebenshaltungskosten für z.B. öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittel sowie Eintrittsgelder sind mit denen in Deutschland vergleichbar. Sie können z.B. bei guten Restaurants, einigen Fastfoodketten oder bei importierten Lebensmitteln auch etwas drüber liegen. Dafür liegen die Benzinpreise deutlich unter dem deutschen Niveau. Unterkünfte sind nahezu in jeder Preiskategorie zu haben. In der Hauptreisezeit bekommt man eine Woche im Hostel ab 200 Euro. Gute Hotels sind für eine Woche ab 500 Euro zu haben und nach oben ist preistechnisch ohnehin alles offen.

Alternativen zum Kitesurfen in Melbourne

Sydney ist eine Stadt der Superlative und bietet seinen Besuchern viele Sehenswürdigkeiten. Nahezu drei Millionen ausländische Touristen besuchen jährlich diese Weltmetropole. Ein reiner Kitesurfurlaub nach Sydney ohne sich die Stadt und die Landschaft drum herum anzuschauen wäre viel zu schade. Von daher sollte man sich auf jeden Fall Zeit neben der Zeit auf dem Wasser einplanen, um die Stadt ausgiebig zu erkunden.

Darling Harbour - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Saint Mary´s Cathedral Hyde Park - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Sydney Opera House

Zu den Wahrzeichen der australischen Metropole gehören das Sydney Opera House und die Harbour Bridge. Das weltberühmte segelförmige Opernhaus schließt sich direkt an den Central Business District, also der mit diversen Wolkenkratzern gesäumten Innenstadt Sydneys an und liegt direkt gegenüber der Harbour Bridge am Wasser des Port Jackson. Es wurde 1973 eröffnet und gehört seit 2007 dem UNESCO Welterbe an.

Sydney Opernhaus - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Sydney Opernhaus - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Das Sydney Opera House ist mit 2.500 Kulturveranstaltungen jährlich eines der größten Kulturzentren der Welt. Vier Millionen Besucher pro Jahr ziehen die Aufführungen im Opernhaus an. Wer keine der zahlreichen Veranstaltungen besucht, der sollte das Areal rund um das Opernhaus trotzdem einmal besuchen und die weltweit einmalige Architektur auf sich wirken lassen. Außerdem ist der Blick über den Hafen mit der Harbour Bridge und der Skyline Sydneys atemberaubend.

Harbour Bridge

Die Harbour Bridge ist das zweite Wahrzeichen der Stadt. Mit einer Spannweite von 503 Meter und einer Höhe von 135 Metern gehört sie zu einer der längsten Bogenbrücken der Welt. Man kann den zum Opera House gelegenen Pylon mit integriertem Museum über die Geschichte der Brücke erklimmen und einen wundervollen Ausblick über den Hafen mit dem Opernhaus und der Skyline genießen.

Pylon Lookout Harbour Bridge - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Wem dies nicht ausreicht, der kann auch einen geführten Bridge Climb machen und den Stahlbogen der Brücke bis ganz nach oben besteigen. Diese Touren sind sehr beliebt und müssen weit im Voraus am besten online gebucht werden. Kostenpunkt knapp 200 Dollar. Wer nicht so hoch hinaus will, dem bietet ein Spaziergang über die Brücke auch schon einen beeindruckenden Ausblick auf das Opernhaus und die Skyline der Innenstadt Sydneys.

Sydney Tower

Mit dem Sydney Tower hat Sydney den höchsten Fernmeldeturm Australiens und nach dem Skytower im neuseeländischen Auckland den zweithöchsten der südlichen Hemisphäre. Den 309 Meter hohen Turm kann man mit einem Schnellaufzug für 30 Dollar bis auf die 360 Grad Panoramabesucherplattform in 251 Metern Höhe hochfahren. Dies ist die höchste öffentlich zugängliche Besucherplattform Australiens. Von hier aus genießt man eine tolle Aussicht auf die Stadt Sydney.

Skytower - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Kleiner Wehrmutstropfen: Gerade das Opera House und die Harbour Bridge sieht man von da oben aufgrund eines davor stehenden Wolkenkratzers leider nicht. Trotzdem ist die Aussicht auf jeden Fall eine Tour nach oben wert. Wem das zu langweilig ist, der kann auch gegen Aufpreis einen Skywalk auf dem Dach des Turmkorbs machen und gesichert an einer Leine unter der Aufsicht eines Tourguides den Blick auf die Stadt unter freiem Himmel im steifen Wind genießen.

Skytower - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Royal Botanic Garden und Circular Quay

Wer das Sydney Opera House und die Harbour Bridge zu Fuß erkundet, der kommt im positiven Sinne gezwungenermaßen am botanischen Garten, dem Circular Quay und den „The Rocks“ vorbei. Der 30 Hektar große Garten mit dem Namen Royal Botanic Gardens ist der größte botanische Garten Sydneys und lädt zu einer schönen Verschnaufpause unter Schatten spendenden Bäumen während der Stadterkundung ein.

Royal Botanic Garden und Circular Quay - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Royal Botanic Garden und Circular Quay - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Im Gegensatz dazu geht es auf dem Circular Quay geschäftiger zu. Hier befindet sich das Hauptfährterminal Sydneys und die S-Bahn hat hier einen größeren Bahnhof. Eine schöne Hafenrundfahrt würde sich von hier aus anbieten. Aus einem der schönen offenen Straßencafés direkt am Wasser kann man hier dem quirligen Treiben der Pendler und Touristen zu schauen.

The Rocks

Das Viertel „The Rocks“ ist nur fünf Gehminuten vom Circular Quay entfernt. Dieses historische Hafenviertel lockt sowohl Einheimische als auch Besucher mit seinen charmanten kopfsteingepflasterten Straßen und Gassen sowie edlen Restaurants, eleganten Boutiqen, angesagten Pubs und Künstlergalerien an. Besonders beliebt sind die gut besuchten Freiluftmärkte in dem historischen Viertel.

The Rocks - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

KMTV-Tipp: Von dem Aussichtspunkt Mrs Macquarie´s Chair hat man einen einzigartigen Blick auf das Sydney Opera House mit der Skyline des Central Business Districtes links und der Harbour Bridge im Hintergrund.

George Street

Mit der George Street liegt in Sydney die älteste Straße Australiens. Die drei Kilometer lange Straße zieht sich von dem Viertel „The Rocks“ bis zum zentralen Bahnhof. Sie ist die zentrale Einkaufs- und Businessstraße Sydneys mit vielen großen Geschäften und mehrspurig von Autos befahrbar. Hier schlägt das kommerzielle Herz der Millionenmetropole.

Queen Victoria Building - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Queen Victoria Building

Mitten in der Innenstadt liegt das Queen Victoria Building, welches aufgrund seiner kunstvollen Architektur einen willkommenen Kontrast zu den modernen Wolkenkratzern des Central Business Districtes abgibt. Das im viktorianischen Stil erbaute und 1898 fertiggestellte prunkvolle Gebäude wird oftmals als schönstes Einkaufszentrum der Welt benannt. Daher sollte man auf jeden Fall einen Gang durch das 190 Meter lange und offen gehaltene Gebäude machen.

Queen Victoria Building - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Auf vier Stockwerken findet man in edlem Design stilvolle Einzelwarenläden, Cafés und Restaurants. Besonders die nach oben offen gehaltene Architektur mit dem gläsernen Dach, den zwei großen kunstvollen mechanischen Uhren und die vielen historischen Schaukästen und verspielten Details machen das Queen Victoria Building absolut einzigartig.

Kirribilli

Wer es mal ruhiger mag und Sydney mit etwas Abstand betrachten will, dem empfehlen wir den Stadtteil Kirribilli auf der anderen Seite der Harbour Bridge. Hier hat man von der Promenade am Fährterminal Jeffrey Street einen tollen Panoramablick über die Bucht von Port Jackson auf die Skyline Sydneys. Darüber hinaus bietet das Viertel kleine Lädchen und urige Restaurants, die fernab der Hektik auf dem anderen Ufer der Bucht zum Verweilen einladen.

Sydney City - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Bondi Beach

Ein Muss für alle Wassersportenthusiasten ist natürlich der Besuch des äußerst beliebten und legendären Bondi Beach. Bondi Beach ist einer der berühmtesten Strände Australiens und steht als einer der bekanntesten Surfspots der Welt bei Wellenreitern aus aller Welt hoch im Kurs. Der 1,5 Kilometer lange Strand ist mit seiner Promenade, dem Park, dem historischen Pavillon und dem Surf Lifesaving Club als nationales Denkmal eingetragen. Besonders markant für den Bondi Beach ist der Bondi Icebergs Swimming Club am südlichen Ende der Bucht.

Bondi Beach - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Hier wurde 1929 ein Schwimmbecken in das Meer gebaut und die hartgesottenen Schwimmer des Clubs ziehen das ganze Jahr ihre Bahnen in dem Becken, wo bei hohem Wellengang im Pazifik große Wassermassen über die Mauer in das Becken schwappen. Aber auch bei Nichtclubmitgliedern und Touristen ist ein Bad in dem Becken sehr begehrt und kann gegen Eintritt genommen werden.

Bondi Beach - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Besonders gut lässt sich das Treiben in dem Schwimmclub aus der oberhalb des Beckens gelegenen Restauration beobachten. Allerdings muss man für das Essen dort ein paar Taler mehr einplanen. Die geschwungene, halbmondförmige Bucht mit ihrem tiefen weißen Sandstrand und dem türkisen Meer mit guten Wellen sowie der hippen Restaurantszene ist der Treffpunkt der lokalen Surferszene. Der Bondi Beach ist nach dem Opera House und der Harbour Bridge die drittmeist besuchte Attraktion in Sydney.

Wissenswertes für Kitereisen nach Sydney / Australien

Bevor man nach Australien reist, muss man sich ein kostenfreies Visum, welches man vor seiner Reise online beantragen kann. Das Visum lässt sich ein bis drei Tage nach Beantragung online abrufen und ausdrucken. Es ist zwölf Monate gültig und berechtigt in diesem Zeitraum zu einem touristischen oder geschäftlichen Aufenthalt von bis zu drei Monaten.

Einreise und Verkehr - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

Anders als in Perth oder Melbourne sollte man hinsichtlich giftiger Tiere sein Augenmerk in Sydney von Schlangen mehr auf die kleineren Arten richten. Die berühmte Sydney-Trichternetzspinne kommt im Großraum Sydney vor und ist auch im Stadtgebiet anzutreffen. Der Biss der Sydney-Trichternetzspinne kann für Menschen tödlich sein. Es gibt zwar ein wirkungsvolles Gegengift, trotzdem ist ein Biss schmerzhaft und das auf das Nervensystem wirkende Gift hat für den Menschen extrem gefährliche Wirkungen.

Unser Kitereisen Fazit

Fazit - Sydney Kitesurfen und Kitereisen

PROS

  • Seabreeze, zentrale Kitespots, großes Flautenprogramm

KONTRAS

  • langer Flug
65

Windsicherheit

55

Kitespots

74

Sehenswert

64

Preis / Leistung

ZUSAMMENFASSUNG

In kaum einer anderen Stadt kann man eine Städtereise mit einem Kiteurlaub so gut verbinden wie in Sydney. Das Flair dieser Weltmetropole mit den vielen weltberühmten Sehenswürdigkeiten und die direkt in der City gelegenen Kitespots an der Botany Bay machen Sydney zu einem tollen Kombireiseziel für alle, die nicht nur ausschließlich in ihrem Urlaub Kitesurfen, sondern auch Land und Leute kennen lernen wollen.

Maik Kitereisen Fazit - Sydney Kitesurfen und Kitereisen