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Fünfte Leine beim Kitesurfen – Vorteile und Nachteile

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Fünfte Leine beim Kitesurfen – Nachdem wir Euch im letzten Beitrag den korrekten und sicheren Aufbau eines Kiteschirmes erklärt haben, geht es in diesem Kitesurf Tutorial um die zusätzliche fünfte Leine an einigen Kites.

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Die Diskussionen und Fragen um das Sicherheitssystem der Fünften Leine reißen nicht ab. Um euch bei der Entscheidung „Fünfleiner oder Vierleiner“ etwas unter die Arme zu greifen, haben wir uns dem Thema in unserer Rubrik Kitesurfen lernen nochmals angenommen und erklären Vorteile und Nachteile der Fünften Leine.

Wie funktioniert die Fünfte?

Nach dem Auslösen des Quickreleases überträgt sich der gesamte Zug des Kites auf die Fünfte Leine. Der Schirm wird aus der Anströmung gerissen und stürzt zu Boden, im besten Fall natürlich ins Wasser. Dabei verliert er seinen Zug vollständig, ohne sich zu verdrehen.

Und der Vierleiner?

Die Vierleiner-Systeme geben beim Auslösen den Zug auf beide Frontleinen ab. Dadurch depowert der Schirm, fliegt an den Windfensterrand, wo er dann zu Boden fällt.

Vorteile der Fünften Leine

Im Vergleich zu den Vierleiner – Systemen depowert die Fünfte Leine den Schirm am schnellsten komplett. Sie funktioniert unabhängig von der Windstärke und der Windfensterposition und ihr Restzug ist minimal. Je stärker der Wind bei Auslösen eines Vierleiners ist, desto geringer ist der Depower Effekt über die Frontleinen. Der Schirm braucht länger, um zu Boden zu fallen und um Zug zu verlieren.

Ein weiterer Vorteil der Fünften Leine ergibt sich beim Relaunch. Bei schwierigen Bedingungen kann sie diesen einfach und effektiv unterstützen. Wenn der Kite nicht mehr über die Backlines zu relaunchen ist, muss man den Kite zum umfallen bringen. Dabei ist die Fünfte Leine sehr hilfreich.

Kitesurfen lernen: Die Fünfte Leine

 

Nachteile

Die Fünfte kann sich nach mehreren Loops so stark um die Centerleine verdrehen, dass die Sicherheit und die Performance des Kites beeinträchtigt werden kann. Fängt der Kite auf dem Wasser an zu rollen, kann die fünfte Leine ihn einwickeln und beschädigen. Ein Vierleiner Kite kann immer durchrollen.

Zwar unterstützt die Fünfte Leine den Kite beim relaunchen, doch muss man auch darüber sprechen, welcher Windbereich hier tatsächlich betroffen ist. Denn die meisten modernen Vierleiner sind auch noch bei neun bis zehn Knoten aus dem Wasser zu bekommen.

5 Leiner lassen sich bei wenig Wind sehr einfach aus dem Wasser starten, da man den Kite mit Hilfe dieser Leine auf den Rücken ziehen kann, um den Startvorgang zu beschleunigen. Der große Vorteil bei einem 5 Leiner ist die Sicherheit. Wenn man das System auslöst, hat man einen nahezu komplett drucklosen Kite und man kann dann das Material mit der richtigen Technik gefahrlos einpacken und vom Wasser gehen. Bei Fünfleinern besteht aber auch die Gefahr, da sich diese zusätzliche Leine in der Mitte der Fronttube befindet, dass sie den Kite nach dem Absturz einwickelt und somit das Tuch beschädigen kann.

Viele Hersteller nutzen auch die sog. ‘virtuelle 5. Leine’. Diese wird unterhalb des Teilungspunktes in die Frontline gehängt und geht nicht weiter bis zum Kite.

4 Leiner – Systeme sind bei ausreichend Wind aufgrund ihres Auto –Relaunches sehr einfach zu starten. Auch das Parken am Windfensterrand ist nicht kompliziert, da die Kites diese Position von selbst halten. Nachteil von Vierleinern, nach dem Auslösen bekommt man sie nie 100% drucklos. Der Kiter muss sich somit auf einen gewissen Restzug einstellen, was bei Starkwind und in tiefen Gewässern schon sehr anstrengend werden kann.

 

Mehr Tipps und Anleitungen zum Kitesurfen lernen findet ihr hier auf Kitereisen TV. Im nächsten Kitesurf Tutorial geht es um das Starten eines Kiteschirmes. Klickt hier gleich weiter



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